Jahresarchiv 2017

Kritik am Märchenschloss vom Neumarkt

Sächsische Zeitung vom 28.02.2017
Nobelpreisträger Günter Blobel will seine ganz eigene Version eines Stadthauses verwirklichen. Einigen geht das zu weit.
Die künftige Baumhalle zählt zu den umstrittenen Projekten am Neumarkt, weil es den rechteckigen Platanenpark an der Stelle des alten Gewandhauses so früher nicht gegeben hat. Nicht jedem sagt diese Neuinterpretation zu. Inzwischen freuen sich Kritiker aber auf die Bäume. Denn sie sollen etwas verdecken, was ihnen noch viel weniger gefällt.
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PRESSEMITTEILUNG der GHND vom 26.02.2017 Quartier VI – Nobelpreisträger Prof. G. Blobel

Für ein Wiedergewinnen der westlichen Platzfront des untergegangenen Neumarkts sind die Bauarbeiten im Gange. Die GHND erinnert daran, dass vor diesem Grundstück ursprünglich ein Gewandhaus-Neubau entstehen sollte. Die GHND hatte sich schon frühzeitig gegen eine Bebauung an dieser Stelle mit einem neuen Gewandhaus ausgesprochen. Diese Fläche wird in Kürze als städtische Freifläche mit Baumbewuchs, der die Größe des ehemaligen Gewandhauses einnehmen soll, bepflanzt. Nach dem Verzicht auf die Gewandhausbebauung war es der Stadt leider nicht gelungen, einen für alle Bauherren geltenden verbindlichen Bebauungsplan für die zu bebauende Fläche des Quartiers VI aufzustellen. Daher gibt es keine verpflichtenden Vorschriften. Nach §34
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Fast wie damals am Neumarkt

Wie das frühere Kaufhaus „Au petit bazar“ wiederaufgebaut wird, war bis jetzt unbekannt. Der Entwurf greift Altes auf.
Sächsische Zeitung vom 21.02.2017
Dresdens erstes Kaufhaus stand an dieser Stelle. Architekt Heinrich Hermann Bothen ließ das „Au petit bazar“ zwischen 1850 und 1851 direkt am Neumarkt bauen. Seine Ladenfront war damals hochmodern und galt als bahnbrechend. Kaufmann Joseph Meyer bot
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PRESSEMITTEILUNG 07.02.2017

Das Erste Deutsche Fernsehen (ARD) hat am gestrigen Abend, zu später Stunde, eine Dokumentation zum Wiederaufbau deutscher Städte nach 1945 ausgestrahlt. Es erfolgte eine ausführliche Analyse der damaligen Utopien und ihrer Auswirkungen auf die Menschen (bis heute). Die städtebaulichen Ideen der Funktionäre und Architekten des Nationalsozialismus wurden nach 1945 wieder aufgegriffen und umgesetzt. Sie bestimmen bis heute das Bild unserer Städte.
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Die zwei Seiten des Neustädter Marktes

Der Platz und sein Umfeld werden in den nächsten Jahren umgestaltet. Dem Königsufer kommt besondere Bedeutung zu.
Sächsische Zeitung vom 07.02.2017
Der Blick an der Schulter des Goldenen Reiters vorbei gehört zu den beeindruckendsten, die Dresden zu bieten hat. Das Blockhaus im Visier, über die Augustusbrücke zum Hausmannsturm, zur Hofkirche und zum Georgentor in der Altstädter Ferne. „Nur umdrehen darf man sich nicht!“, kommentierte kürzlich jemand ein solches Fotomotiv auf Facebook.
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Neumarkt Newsletter Januar 2017

Offener Brief an die KIB: Dresdner Stadträte fordern Überarbeitung der Planung für das "Moritzhaus"
Narrenhäusel: Ausschreibung der Grundstückes voraussichtlich erst im April
Umfrage: Große Mehrheit der Dresdner Bürger befürwortet Rekonstruktionen
Lingnerstadt: GHND-Mitglied bittet um Wiederaufbau des Palais Kaskel-Oppenheim
Potsdam: Museum Barberini wird eröffnet

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Das Herzstück bekommt Farbe

Im Dresdner Schloss wartet die große Loggia auf Vollendung. Die Restauratoren wagen eine Neuinszenierung, die aussehen soll wie eine Rekonstruktion.
Sächsische Zeitung vom 12. Januar 2017
In knapp drei Jahren werden die Besucher im Großen Schlosshof des Dresdner Schlosses sich immer wieder um ihre eigene Achse drehen, um das gewaltige Bildprogramm auf sich wirken zu lassen. Kurfürst Moritz hatte das Schloss Mitte des 16. Jahrhunderts umbauen lassen und auch die Gestaltung des Schlosshofs veranlasst, um sich als starker Feldherr und überzeugter Lutheraner in Szene zu setzen.
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