- Vom Hotel Kronprinz zum modernen Wohnwürfel
Vor 150 Jahren eröffnete das Hotel Kronprinz an der Hauptstraße. Nach dem Abriss des DDR-Plattenbaus von 1979 entsteht ein neues Wohn- und Geschäftshaus. SZ vom 08.10.2010
An der Hauptstraße fallen die Platten
Der Kolonnadengang ist schon verschwunden. Im Januar wird der Grundstein für die Neubauten gelegt. SZ vom 05.10.2010
Abrissarbeiten an der Hauptstraße beginnen, DNN vom 24.09.2010
Neubau auf Hauptstraße bewegt weiter die Gemüter
DNN vom 15.09.2010
- Dresdner wollen keinen modernen Neubau an der Hauptstraße
von Christoph Stephan, DNN
vom 09.06.2010
- Bauvorhaben
in der Inneren Neustadt/Areal Heinrichstraße/Hauptstraße/Obergraben
Diskussionen um
die Bebauung 2009-10

- Tunnelvision
für 70 Millionen Euro
Bürgerfraktion: Große Meißner Straße könnte
künftig unterirdisch verlaufen, DNN
vom 03.06.09
Vorschlag für Autotunnel am Neustädter Markt
Die Bürgerfraktion will die Hauptstraße besser mit der Altstadt verbinden.
SZ vom 22.05.09
- Plattenbauten
auf der Hauptstraße sollen fallen, SZ
vom 07.05.08
- Aus für Libeskind-Projekt
Der betont dekonstruktivistische Libeskind-Bau ließe "sich nicht
mehr wirtschaftlich betreiben", vermeldet am 23.05.07 die SZ.
Danach hatte der Stadtrat bereits am 10.05.2007 das endgültige Aus
für den umstritten Bau beschlossen.
- 24. Oktober 2006:
Das Hotel "Stadt Leipzig" ist verkauft.
Der neue Besitzer ist die "Hotel Stadt Leipzig"- Besitz- und Verwaltungsgesellschaft
mbH. Diese ist derzeit mit Beräumung von Gerümpel und Substanzsicherung
beschäftigt. Parallel dazu befindet man sich in der Projektentwicklungsphase.
Videobeitrag
- vom Dresden Fernsehen
- Bülow-Palais
entsteht
In der Königstraße wird ein neues Hotel gebaut. Die Stuttgarter Bülow
AG investiert 14 Millionen Euro für dieses Projekt. SZ
vom 08.05.07 - Entwurf: Weise und Treuner (Dresden) www.weiseundtreuner.de
Abbildung Quelle:
www.buelow-ag.de
(Objekte, aktuelle Objekte, Bülow Palais)
Betonbarock: Leider
besteht das neue Palais in seinem
Rohbau nur aus Beton, anstatt aus Ziegeln. Foto: März 08
hier: Blick von der Rähnitzgasse
- Sanierung der
Hauptstraße vor Abschluss, DNN vom 22.11.05
- Libeskind-Projekt
der Woba geht in die Warteschleife
Das Projekt "Kinderwelten" im geplanten Neubau des renommierten Architekten
Daniel Libeskind auf der Hauptstraße steht endgültig vor dem Aus.
"Wir haben die gewünschte Vermietungsquote und damit die wirtschaftliche
Sicherheit nicht erreicht", sagte Woba-Geschäftsführer Reinhard Keller.
Noch ein anderer, erst in jüngerer Zeit hinzu gekommener Grund stünde
dem Neubau im Wege: "Wir wissen nicht, wie sich der neue Gesellschafter
zu dem Libeskind-Projekt positioniert." (Die Woba soll komplett verkauft
werden.) Mehr:
DNN vom 27.07.05 - Es besteht die große Gefahr, daß die
städtebauliche Sünde der 70er Jahre - das Zubauen der Heinrichstraße
- mit der nun angedachten Variante, einer Sanierung der leer stehenden
Plattenbauten, zementiert wird. Um ein weiteres Mal würde mit
so einer kurzsichtigen Stadtentwicklungspolitik langfristige stadtgestalterische
Korrekturen unmöglich gemacht.
- Pro und kontra
"große Geste" der DDR-Architektur." Rahmenplanfortschreibung
für die Innere Neustadt. 2004 diskutierten Experten, Anwohner
und interessierte Stadtbürger über den Wert der städtebaulichen
Veränderung des Neustädter Marktes zum 30. Geburtstag der
"Deutschen Demokratischen Republik" 1979. Eine konsengreifende
Einigung kam nicht zustande.
- Mai 2004: Der
Plattenbau von 1979 über den original erhaltenen Gewölben
vom Neustädter Rathaus ist von der Woba Dresden saniert und umgestaltet
worden.
- "Autos kommen
ins Regal. Woba Dresden baut ein ungewöhnliches Parkhaus",
Visualisierung: www.wobau-dresden.de
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Modifizierte
städtebauliche Planung für die Innere Neustadt - 2003.
Ein größerer Teil der Plattenbausubstanz wird erhalten.
Die Realisierung dieser Planung für Neubauten (rot) wird
sich wohl auf einige Jahrzehnte hinstecken und sind Idealplanungen
bei kräftiger Konjunktur in Ostdeutschland.
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Strukturkonzept Innenstadt (Ausschnitt: Innere Neustadt) 2000
Mittlerweile überholte Planungen, da die Finanzierbarkeit solcher
ambitionierter Pläne immer unrealistischer wurde. |
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- Die Innere Neustadt
feierte in der 4. Advendwoche 2003 Geburtstag. Der rechtselbische
Stadtteil erlangte vor 600 Jahren ein eigens Stadtrecht, verliehen
vom Markgrafen Wilhelm von Meißen.
- Die Woba sucht
auf Ihrer Homepage Mieter für das Kinderkaufhaus: www.woba-dresden.de
"Libeskind-Haus wird Kinderparadies. Wenn genug Mieter da sind,
geht’s los mit Bauen" - ein neues Konzept für den umstrittenen,
schrägen Entwurf des amerikanischen Architekten Daniel Libeskind.
Aber das Hauptproblem sind die fehlenden Mieter, ähnlich am Neumarkt.
Ob der Bau jemals zustande kommt, bleibt fraglich. SZ
vom 11.11.03
- Überarbeiteter
Entwurf des städtebaulichen Rahmenplanes für die Innere Neustadt
DNN vom 14.07.03 "Visionen: Innere Neustadt lebendig und intim"
Neubau "Skybar" fallengelassen. Stattdessen wird der Plattenbau
jetzt saniert.
Immer noch Öffnung des Platzes zur Rähnitzgasse und Kasternenstraße
geplant. Nach
historischem Vorbild könnten, wenn sich dafür Investoren finden, zwei
Neubauten entstehen ... Bebauung des Carolaplatzes.
- Die Baracke
"Narrenhäusel" ist endlich abgerissen. An ihrer
Stelle soll durch ein Architekturwettbewerb ein anständiger Neubau
errichtet werden. Laut Stadtentwicklungs-Bürgermeister Herbert Feßenmayr
habe die Stadt einen Investor für einen repräsentativen Neubau an
dieser sensiblen Stelle in der Dresdner Stadtsilhouette, doch noch
seien kein Nutzer und kein Konzept gefunden. Als Pendant zum Blockhaus
erhofft man sich natürlich auch hier eine bezugnehmende Bausprache.
Bis zum Baubeginn ist eine Zwischenlösung als Biergarten geplant
- mindestens die ganze Saison 2004. mehr dazu: SZ
vom 12.06.03
Die
Bauvoranfrage für das Libeskind-Haus wurde von der Stadtverwaltung
positiv beschieden. SZ vom 28.02.03
- die Wohnbaugesellschaft sucht immer noch nach einen Investor.
- Die gesamte Hauptstraße
und später auch der Neustädter Markt werden z.Z. mit neuem
Bodenbelag und neuer Straßenmöblierung ausgestattet. Die
im nördlichen Teil des Boulevards bereits aufgestellten modernen
Stableuchten ersetzen auch die DDR-Kugellampen von 1979.
- Oktober 2002:
Fertigstellung der "Handwerkerpassage" in den Höfen
der Barockbürgerhäuser an der Hauptstraße. Die Woba
Nordwest baute einen Neubau, der beispielhaft zwischen Tradition und
Moderne vermittelt. Bilder
- Pläne
der Woba Nordwest:
zwischen Obergraben und Heinrichstraße möchte die Wohngesellschaft
Woba
Nordwest ein Geschäftshaus zu bauen, welches sich auffällig
dekonstruktivistisch inszeniert.
Der amerikanische Stararchitekt Daniel Libeskind (u.a. Jüdisches
Museum Berlin, Museum für Deutsche Bundeswehrgeschichte in Dresden
Nord ) entwarf diesen Gebäudekomplex 2002.
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Leergeräumte
Innenstadt - 1953
Vergrößerung
und mehr Text zu diesem Bild
Quelle: Landesamt für Archäologie, uve GmbH.
Man sieht, mit welcher Radikalität hier tabula rasa nach dem Abbruch
der Trümmer geschaffen wurde. Diese schonungslose Abräumwut
und das Flächenbombardement der Alliierten dürfen jedoch nicht
zu Geschichtsklitterungen führen.
Nachgeborene müssen verantwortungsvoll zwischen Opfer und Täter
eines (un-) fassbaren Zivilisationsbruchs der deutschen Bevölkerung
in der NS-zeit genau unterscheiden. Die Folge dieses ungeheuren Maßes
an menschlicher Barbarei, von Deutschen begangen, war die deutsche und
europäische Spaltung und eine verstörende Neuauflage der verheerenden,
äußerst zwiespältigen Ideologie von der Schimäre
"Sozialismus", die den Unternehmergeist des Einzelnen unterdrückt
und das Wohl der Menschen ganz staatsdirigistischer Gewalt überläßt.
"Die große Geste" des neuen sozialistischen Neustädter
Marktes entpuppt sich im 21. Jahrhundert als traurige Kulisse gescheiterter
politischer Utopien.
Jene fast vollständige Ausradierung dessen, was vor 1945 Dresden
als europäische Kunst- und Kulturstadt ausmachte, was deren Identität
bestimmt hatte - dieser Ausnahmezustand der fast kompletten Auslöschung
eines kulturellen urbanen "Gedächtnisses" rechtfertigt
in unseren Augen die Wiederaufbaupläne von einigen wenigen, ausgewählten
Gebäuden in der Altstadt. Sie werden von vielen Dresdnern und Dresdnerinnen
getragen, alten und neuen Bürgern der Landeshauptstadt, nationalen
wie internationalen Förderern.
Selbstverständlich soll und muss sich auch und gerade im Zentrum
das Gesicht unserer Zeit widerspiegeln. Nach zurückliegenden brachialen
Gewalterfahrungen mit Brüchen und radikalen Neuanfängen wäre
allerdings ein einfühlsamerer, sensiblerer Umgang zeitgenössischer
Architektur im Kernbereich Dresdens wünschenswert. (TK)
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__Dresden 2001
Blick auf
den Neustädter Markt (ca. 2001)
Bildquelle
des Bildes: www.worldcityphotos.org
Eine nähere Beschreibung zum Barockhaus im Hotelkomplex "Bellevue"
erhalten Sie von
Lutz
Rosenpflanzer hier:
(Foto rechts: Lutz Rosenpflanzer 2002)
"Einer Art spätsozialistischen Bürgerinintiative
aus Denkmalpflegern, Experten und zahlreichen Bürgern ist es zu verdanken,
daß das Bürgerhaus heute der repräsentativste Teil des Hotels Bellevue
ist."
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Alternativen: Stadtreparatur
als Vision
Unsere Vorschläge:
1. Straße
B170 zwischen den Torhäusern und Finanzministerium mittelfristig
verschmälern.
Mit der Fertigstellung der Autobahn Dresden- Prag fällt diese Fernverkehrsstraßenfunktion,
die einen der ehemals schönsten Plätze Dresden zerschneidet,
weg. Zeit also, die Platzgestaltung neu zu überdenken ... So sollten
also die Fehler der längst überholten Verkehrskonzepte aus
den 60er jahren korrigiert werden. Das heißt, die Fernstraße
B170 sollte an dieser sensiblen Altstadtstelle aus dem Verkehrswegenetz
aufgehoben und als verkehrsberuhigte Innenstadtstraße umgewandelt
werden, um hier einen lebenswerten, urbanen Stadtraum zu schaffen und
die "notleidende" Neustadt besser an die Altstadt anzubinden.
Der häßliche, entwürdigende Fußgängertunnel
sollte schnell zugeschüttet werden.
2. Städtebauliche
Reparatur: Annäherung an den historischen Platz- und Straßengrundriss
durch Öffnung der Rähnitzgasse zum Neustädter Markt und
der Heinrichstraße zur Hauptstraße.
Stadtreparatur
Mit relativ geringem
Aufwand könnte mit der Öffnung der Sackgassen Rähnitzgasse
und Heinrichstraße eine bewußte Abwendung von Altbauten
zu DDR-Zeiten rückgängig gemacht werden. Das bedeutet keine
neue Kulturbarbarei, sondern das heißt vernünftige Anbindung
der letzten originalen Reste Barockstadt mit dem städtebaulichem
Erbe des 20. Jahrhunderts.
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Blick in die Heinrichstraße
Richtung Hauptstraße. Hier ist auch ein Durchbruch als Stadtreparatur
geplant, aber der Zeitpunkt ist nach wie vor total offen. 10/03
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Noch immer ist Rähnitzgasse
eine Sackgasse.
Blick zu den abriegelnden Plattenbauten aus DDR-Zeit
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Barockhaus Hotel
"Stadt Leipzig"
Das Hotel "Stadt Leipzig" (Heinrichstraße) ist
2006 verkauft worden. Endlich kann dieses jahrelang leerstehende Baudenkmal
saniert und einer sinnfälligen Nutzung zugeführt werden.
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Durchblick durch die Zimmer im 1. Stock mit
originalen hölzernen Türrahmen.
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Treppenhaus 1. Stock
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Wiederherstellung der Heinrichstraße + Kinderkaufhaus (von Libeskind)
Die Pläne der Woba
Dresdens, die bis heute als Sackgasse endende Heinrichstraße bis
zur Haupt-
straße heranzuführen, findet bei der GHND ungeteilte Zustimmung.
Das ehemals vernetzte Stadtgewebe der barocken inneren Neustadt sollte
wieder miteinander verbunden werden und die propagandistische Abwendung
der DDR-plattenbauten vom einzig vorhandenen, original barocken
Wohnquartier Dresdens rückgängig gemacht werden.
Der renomierte Architekt Daniel Libeskind mit Büros in New York
und Berlin hat zu diesem Zweck für die Woba Dresden ein neues Kaufhaus
entworfen, bestehend aus zwei Gebäudeteilen nördlich und südlich
der Heinrichstraße. Die dekonstruktivistischen Entwürfe werden
jedoch nicht von allen
Bürgern geteilt. Einige Dresdner Architekten und Denkmalpfleger beurteilten
jene dominant hervorstehenden, abgeschrägt wilden Kuben kritisch.
2003 hat der Architekt auf diese Kritik hin eine Modifikation des ursprünglichen
Planes vorgenommen, in dem die Kuben des eigenwilligen Bau's weniger
verschränkt und stärker an die Vertikale angeglichen wurde.
Doch Symmetrie und klare Ordnung der barocken-zentralen Achse werden
immer noch durch die Grundidee von inszeniertem Chaos attackiert. Der
Bau in sich wäre sicher eine architektonische Bereicherung für
Dresden, an dieser Stelle jedoch greift er die städtebauliche Grundidee
der drei Strahlen vom Neustädter Markt doch sehr an. Zudem erinnert
die Architektursprache an Stürzendes und Fallendes und löst
in Dresden damit erneut irrationale Ängste aus.
Homepage
Daniel Libeskind
zur Debatte um dekonstruktivistische Häuser in "Die
Zeit" 48/2002 (21.11.02):
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Warnung vor einer Architektur des Spektakels: Sie nutzt sich rasch
ab und dient nur den Interessen der Stadtvermarkter.
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Plädoyer fürs Ungewohnte: Die Architektur kann uns bereichern – wenn
sie mit den vertrauten Normen bricht. |

Ursprünglicher Entwurf des Libeskind-Baus
Zum Vergrößern click
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Hauptstr. 7
2 Ansichten der Gebäude, die vor der Zerstörung
1945 auf dem Grundstück standen, auf dem jetzt der Libeskindbau
errichtet werden soll.
Geplant sind eigentlich zwei Häuser, die rechts und links
an der wieder zur Hauptstraße herangeführten Heinrichstraße
gebaut werden sollen.
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Hauptstraße, Ecke Heinrichstraße vor 1945,
Situation heute: siehe unteres Bild.
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Hauptstraße/Ecke
Heinrichstraße:
Sanierte Neubauten links, zum Abriss vorgesehene
Neubauten rechts. Die Heinrichstraße soll hier wieder
zur Hauptstraße hin geöffnet werden.
21.10.02
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Das relevante Grundstück:
Hauptstraße, Ecke
Obergraben. Im Hintergrund vorhandene Altbausubstanz.
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Stadtreparatur des Neustädter Marktes:
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isometrische
Darstellung des Neustädter Marktes von Tobias Knobelsdorf.
Oben: Situation bis 1945,
Mitte : Gegenwart
Unten: Zukunft mit WOBAU/Libeskindbau
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Stadtplan vom Neustädter Markt vor 1945

Luftbild vom Neustädter Markt ca. 1999
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Zerstörung des Platzgefüges
zu DDR-Zeiten
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Neustädter Markt nach der Neugestaltung anläßlich
des 40.Jahrestages der DDR 1979. Ein zusammenhängender Platz mit
südlichen, östlichen und westlichen "Platzwänden"
ist durch die maßstablose durchschneidende Fernverkehrstrasse
nicht mehr sichtbar.
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Betonbrunnen 1979 an der Ostseite des völlig umgestalteten
Platzes. Den Platzcharakter dieses wegfließenden, undefinierten
städtebaulichen Raumes kann man durch die inzwischen hochgewachsenen
Platanen erst recht nicht mehr erkennen. Eine "Verbuschung"
des ehemals dichten, urbanen Stadtraumes ist die Folge.
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Einen Abriss der Geschichte der Inneren Neustadt finden Sie unter
www.dresden-neustadt.com
Einige historische und aktuelle Aufnahmen zum Vergleich:
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Das Narrenhäusel, 1755 erbaut für den Hofnarren Joseph Fröhlich.
Im Zuge der Neugestaltung des Neustädter Königsufers (nach Erlweinschen
städtebaulichen Planungen) 1938 als Gaststätte erneuert.
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Narrenhäusel 1949 |
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Der
Neustädter Markt im August 2003: das frisch vergoldete Reiterstandbild
des starken August, links dahinter die Frauenkirche. Die Baracke des alten
Narrenhäusl ist abgerissen.
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Blick vom "Neustädter Markt" in Richtung Sächs. Staatskanzlei.
Von einem Platz kann hier keine Rede sein (überbreite Fernverkehrsstraße
und ein häßliches Tunnelsystem für Fußgänger).
Feb. 03 |
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Luftbild Neustädter Markt, 1943. Zum Vergrößern:
click |
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Neustädter Markt Ostseite, nach 1886 |

Hauptstrasse, ca. 1890, weitgehend ohne Baumbepflanzung
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Neustädter Markt Westseite, um 1890,
Blick in die Große Meissner Gasse |

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Luftbild Neustädter Markt
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Nicht zum Wiederaufbau vorgesehen. Palais Wackerbarth (sogenannte Ritterakademie)
Architekt: J. C. Knöffel (1728) am früheren Beaumontplatz
(helles Gebäude im Hintergrund, links neben Zirkus Sarasani).
Die städtebauliche Neuordnung des Gebiets rechts der Hauptstrasse
mit seiner ehemals spannungsvollen Platz-Straßenabfolge wird in
nächsten Jahren eine Herausforderung für die Dresdner Stadtplanung.
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Wackerbarthsches Palais (14.08.1949, 1963 abgerissen),
Medaillon
mit Bildnis August des Starken von
Benjamin Thomae (1728) in der mittleren Achse gut sichtbar.
(jetzt am Johanneum in der Altstadt, also am Neumarkt)
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Vollständige Rekonstruktion des Wohnhauses Königstraße
31
von 1988 bis 1990. Vorher war da eine unschöne Lücke.
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gerettetes Relief "August der Starke" vom
ehem. Palais Wackerbarth - jetzt am Johanneum
Weitere Werke
des bedeutenden Barockbildhauers
Benjamin Thomae
Bildquellen: Dresden, Deutsche Fotothek, T. Kantschew
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