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Sächsische
Zeitung, Dresdner und ihre
Gäste sollen in Zukunft ungestört von Autos vom Theaterplatz bis zum
Albertplatz flanieren können. Dazu soll nach noch unveröffentlichten
Plänen die Augustusbrücke nach ihrer Sanierung autofrei werden. Außerdem
schlägt der scheidende Chefstadtplaner Andreas Wurff vor, die Große
Meißner und die Köpckestraße vor dem Goldenen Reiter von heute bis
zu sechs auf künftig zwei Spuren zu verengen. Dann können die Fußgängertunnel
am Neustädter Markt entfallen und Fußgänger bequem ebenerdig die Straße
queren. Das Zusammenrücken von Alt- und Neustadt sei eine der wichtigsten
Aufgaben der Innenstadtplanung der kommenden Jahre, sagte Wurff. Er
hatte diese Pläne bei einer Informationsveranstaltung der Neustadt-SPD
erstmals präsentiert. --------------------------------------- Dresden braucht den Brücken-Boulevard Peter Ufer Von Ufer.Peter@dd-v.de über die Idee, einer verkehrsfreien Augustusbrücke verkehrsfrei Ja. Super. Wunderbar. Her mit dem Brücken-Boulevard. Keine Autos auf der Augustusbrücke ist eine traumhafte Idee. Natürlich ist die nicht neu. Seit Jahren wird darüber diskutiert. Aber immer wieder scheitern die Planer daran, wie die Schlendermeile zur Hauptstraße weiterzuführen ist. Die existierenden Tunnel sind zwar nicht schön, aber funktional. Vielleicht wäre es ja die bessere Idee, sie nicht zuzuschütten, sondern aufzuwerten. Denn die Straße darüber jetzt einzuengen, bringt auf jeden Fall riesige Probleme. Der umstrittene Baubürgermeister Marx hatte zuvor schon den kühnen Vorschlag, für die Straße einen Tunnel zu bauen. Das klang einleuchtend, bedeutet jedoch einen riesigen Aufwand. Finanziell ist das kaum zu leisten. Wenn jetzt
die Stadtplaner darüber nachdenken, die Große Meißner Straße einzuengen,
so muss der Ring darum wirklich funktionieren. Im Moment ist jedenfalls
rund um den Neustädter Bahnhof alles dicht. Der Brücken-Boulevard
jedoch braucht eine Chance. |