Dresdner wollen Moritzhaus in historischem Gewand

Der Investor KIB hält an einem modernen Entwurf für den Neumarkt fest. Eine Umfrage zeigt, dass dies kaum einer will.
Zwischen Kulturpalast und Heinrich-Schütz-Residenz soll am Neumarkt das Moritzhaus gebaut werden. Das Nürnberger Unternehmen KIB plant es als modernes Wohn-, Büro- und Geschäftsgebäude. Schon 2010 hat die Gesellschaft Historischer Neumarkt (GHND) das vorgesehene Flach- beziehungsweise Staffeldach kritisiert. Inzwischen hat die KIB ihre Planungen überarbeitet. Doch es gab nur geringfügige Änderungen.
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GHND-PRESSEMITTEILUNG: Ergebnisse zur Umfrage des Baukomplexes im Quartier V-1 der KIB Nürnberg

Bereits im Jahr 2009 wurde ein Wettbewerb für die Bebauung an der Nordseite der Frauenstraße durchgeführt. 2011 gab es Planungen der KIB auf Basis des Büros Kupferschmidt (2. Preis des Wettbewerbes von 2009). Schon damals sah sich die GHND veranlasst, eine Umfrage durchzuführen, um ein Gefühl für die Akzeptanz einer derartigen Planung am Neumarkt unter den Bürgern und Besuchern Dresdens zu erhalten. Das Ergebnis fiel eindeutig zugunsten einer historischen Bebauung aus. In einem Brief von 21 Dresdner Prominenten wurde bereits 2011 die Besorgnis über die Verletzung des städtebaulichgestalterischen Konzeptes für den Neumarkt durch das KIB Projekt geäußert.
Inzwischen hat die KIB
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Im Viertel der Reichen

Sächsische Zeitung vom 12.11.2016
Die letzte große archäologische Grabung am Neumarkt lässt einen Streifzug durch 800 Jahre Besiedlungsgeschichte zu.
Das Geschenk ist fürstlich, kurfürstlich sogar. Johann Georg I. macht es einem gewissen Michael Schulze. Sachsens Herrscher war 1611 an die Macht gekommen. Es ist die Zeit, als er ein Haus am Neumarkt kauft. Auf der prächtigen Schloßgasse, die davor Elbgasse genannt wurde und heute Schloßstraße heißt, an der Ecke zu Sporergasse. Auf der wohnten jahrhundertelang vor allem die Handwerker, die genau diese Metallteile für die Reitstiefel fertigten.
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Letzte große Grabung auf dem Dresdner Neumarkt

DNN vom 11.11.2016
Bis Ende Januar 2017 graben Archäologen auf dem Dresdner Neumarkt hinter dem Kulturpalast. Sie hoffen auf Funde aus 800 Jahren Stadtgeschichte. Es sind die letzten großflächigen Ausgrabungen auf dem Neumarkt. 70 Wohnungen und 11 Läden sollen später auf dem Areal entstehen. Grundsteinlegung ist voraussichtlich im September 2017.
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Blickpunkt: Narrenhäusel

Gespräche mit Denkmalpflegern über Pläne für Wiederaufbau des Narrenhäusels
Bei den Vorbereitungen für den Wiederaufbau des Narrenhäusels sind auch noch Gespräche mit den Denkmalpflegern notwendig. Schon jetzt ist klar: Exakt an historischer Stelle kann das Gebäude nicht wieder aufgebaut werden. DNN vom 27.10.2016
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Neumarkt Newsletter Oktober 2016

Neumarkt: Der "Fensterstreit" wurde beigelegt
Quartier VII/2: Zwei neue Haustafeln angebracht
Leipzig: Rekonstruierte Historismus-Fassade zeigt ihre Schönheit
Richtfest in Frankfurt/Main: Stadtspitze zeigt stolz die wiederaufgebauten Häuser
Außendämmung: Styropor erzeugt Entsorgungsdilemma
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Bürger sollen Neumarkt-Bau verhindern

Die Gesellschaft Historischer Neumarkt kritisiert Moritzhaus-Entwurf am Kulturpalast. Helfen soll eine Umfrage.
SZ vom 21.10.2016
Hartnäckig hält sich ihr Widerstand. Die Gesellschaft Historischer Neumarkt will das Moritzhaus an der Galerie-/Frauenstraße unbedingt verhindern. Zumindest, wenn der Investor, die KIB-Gruppe aus Nürnberg, seinen finalen Entwurf nicht überarbeitet. Ein rechtliches Druckmittel haben die Neumarkt-Wächter zwar nicht – die Baugenehmigung ist seit Juni da, und im Frühjahr sollen die Bagger anrollen –, aber mithilfe der Bürger wollen sie den Bauherrn zum Umdenken bewegen.
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GHND-PRESSEMITTEILUNG

Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden (GHND) startet neue Umfrage zum Bau der KIB an der Galerie-/Frauenstraße.
Mit einer Bürgerbefragung, welche im Zeitraum vom 24.10.2016 – 07.11.2016 stattfinden soll, wird die GHND ihre Umfrage vom Oktober 2011 auf der Grundlage des neuen Entwurfes wiederholen. Sie erhofft sich dabei eine Antwort, ob die Dresdner mit diesem nunmehr vorgelegten Entwurf „leben“ wollen. Mitarbeiter der GHND werden an zwei Standorten, in der Galeriestraße und im Informationspavillon am Pirnaischer Platz, Befragungen durchführen.
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