3. Dresdner Stadtbausymposium der GHND:
New Urbanism – Der Gegenentwurf

Montag, 13. Mai 2019
3. Dresdner Stadtbausymposium der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V. (GHND)
Plenarsaal Rathaus (mit Simultanübersetzung französisch/englisch/italienisch)
Deutschland zwischen Tradition und Moderne - New Urbanism – Der Gegenentwurf
Moderne Traditionelle Stadtplanung und Architektur
Sitzungssaal Rathaus – parlamentarische Bestuhlung
Simultan-Dolmetscher + Beamer + Großleinwand + Computer + Mitschnittservice Audio + Video

Moderation: Bettina Klemm (Presseclub Dresden) + Dr. Dankwart Guratzsch (Die Welt)
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Pressemitteilung: Richard H. Driehaus übernimmt die Schirmherrschaft für Veranstaltung der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V. am 13. Mai 2019 im Plenarsaal des Dresdner Rathauses

Richard H. Driehaus schreibt in seinem Grußwort anlässlich der Veranstaltung:Dieses Jahr feiert Deutschland 100 Jahre Bauhaus. So wie die heutigen Architekten immer wieder auf das Bauhaus verweisen, haben ihre Gebäude wenig mit den ursprünglichen Absichten ihrer Gründer zu tun. Die ursprünglichen Ideen werden durch einen globalen industriealisierten Baukomplex marginalisiert und banalisiert. Lokale Bautraditionen werden nur selten berücksichtigt. Städte auf der ganzen Welt werden immer einheitlicher und Ornamente werden immer noch als ein "Verbrechen" (so Adolf Loos) betrachtet. Dieses Bauhausjahr in Deutschland scheint der geeignete Rahmen zu sein, um eine weltweite Betrachtung auf diese Baupraktiken zu ermöglichen.Zeitgenössische Architektur geschieht nicht von alleine. Die Anwendung einer historischen Sprache auf neues Design und die Bewahrung der einzigartigen kulturellen Identität eines bestimmten Ortes sind komplexe Unternehmungen. [...]
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Pressemitteilung zum 20jährigen Jubiläum der GHND: 3. Dresdner Stadtbausymposium am 13. Mai 2019

3. Dresdner Stadtbausymposium – 20 Jahre Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V.
Vor heute 100 Jahren, 1919, entstand in Weimar durch die Vereinigung der beiden Kunstschulen von Walter Gropius und Henry van de Velde das Staatliche Bauhaus, heute nur noch Bauhaus genannt. Mit der Ausbildung am Bauhaus sollte die Unterscheidung zwischen Künstlern und Handwerkern aufgehoben werden. Damit sollten gesellschaftliche Unterschiede beseitigt und zu einer Völkerverständigung beigetragen werden. Walter Gropius formulierte es in seinem Bauhaus Manifest folgendermaßen: „Das Endziel aller bildnerischen Tätigkeit ist der Bau! (…) Architekten, Bildhauer, Maler, wir alle müssen zum Handwerk zurück! (…) Der Künstler ist eine Steigerung des Handwerkers.“
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Deshalb lehnt der Bezirksbeirat das Hotel Stadt Rom ab

DNN vom 03.05.2019
Das Hotel Stadt Rom könnte der Schlussstein für die Bebauung des Dresdner Neumarktes sein. Aber der Wiederaufbau ist umstritten: Im Stadtbezirksbeirat Altstadt fielen die Pläne jetzt mit deutlicher Mehrheit durch. Schuld ist die Angst vor einer hässlichen Brandmauer.
Der Stadtbezirksbeirat Altstadt hat jetzt einen CDU-Antrag zum Wiederaufbau des Hotels Stadt Rom auf dem Neumarkt mit großer Mehrheit abgelehnt. Die CDU will erreichen, dass die Stadt die Grundstücke so ausschreibt, dass ein Wiederaufbau des Gebäudes auf dem Neumarkt bei geringstmöglicher Verschiebung des Baukörpers von seinem Originalstandort in Richtung Moritzgasse möglich wird.
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Was Neumarkt-Hüter verhindern konnten

Sächsische Zeitung vom 26.04.2019
Sie haben nichts gegen moderne Bauten, sondern suchen das Beste für die Stadt, sagen die Mitstreiter der Gesellschaft Historischer Neumarkt.
Andernorts werden sie gefeiert und ausgezeichnet, in der eigenen Stadt hingegen wird die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden (GHND) nicht mal erwähnt, als es um 20 Jahre Neumarkt-Gestaltungskommission geht. Das sei bedauerlich, aber der Zuspruch aus der Bevölkerung und von Fachleuten aus dem In- und Ausland wiege viel auf, sagt Vorstandsvorsitzender Torsten Kulke. 
20 Jahre gibt es den Verein jetzt schon. Sein Wirken wurde unter anderem mit dem nationalen Preis für Stadtentwicklung geehrt sowie den renommierten Preisen der Philippe-Rotthier-Stiftung Brüssel und dem Henry-Hope-Award in Boston.

DNN vom 26.04.2019
20 Jahre Gesellschaft Historischer Neumarkt – was der Verein im Herzen der Stadt verhindern konnte
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Newsletter April 2019

Newsletter für den Monat April mit folgenden Themen:
Pressemitteilung 3. Dresdner Stadtbausymposium der GHND: New Urbanism - Der Gegenentwurf
Veranstaltungshinweise:
13. Mai, 8.30 Uhr - 18.30 Uhr www.stadtbausymposium-dresden.de
Neumarkt: Oberbürgermeister weiht "Grünes Gewandhaus" ein
Rückblick: Schutz für die Schönheit unserer Städte
Buchankündigung: Der Wiederaufbau des Neumarktes, Herz und Seele der Stadt
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Der Neumarkt ist fertig: Was ist gelungen, was nicht?

Sächsische Zeitung vom 11.April 2019
Die Gestaltungskommission hat ihre Arbeit nach zehn Jahren beendet. Aber gestritten wird weiter über den wiederentstandenen Platz im Herzen von Dresden.
Die letzten Gerüste fallen gerade in der Frauengasse. Mit dem Blobel-Neubau Au Petit Bazar und dem anschließenden Palais City One hat der Neumarkt den typischen Platzcharakter bekommen. Er scheint fertig, doch neben dem Polizeipräsidium entstehen in den kommenden zwei Jahren noch das Quartier Hoym sowie das Schloßeck an der Schloßstraße. 62 Leitbauten und Häuser mit historischen Fassaden sind seit 2004 gebaut worden, etwa die gleiche Anzahl moderner Gebäude.
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Wie schützen wir Dresdens Schönheit?

Sächsische Zeitung vom 10.April 2019
Anspruchsvolle Architektur statt grauer Flachdach-Kästen fordert die Gesellschaft Historischer Neumarkt von Investoren. Und mahnt die Ämter zu mehr Aufsicht.
Harmonisch wirkende Ensemble mit angepassten Höhen und Dachlandschaften, die trotz unterschiedlicher Farbgebung gut zusammenpassen – die Generationen vor uns haben vorgemacht, wie man eine lebenswerte Stadt gestaltet, deren Gebäude von den meisten Dresdnern als schön empfunden werden. Seien es die Villen in Strehlen, die sogenannten Kaffeemühlenhäuser in Striesen und Blasewitz oder die Gründerzeitbauten in der Äußeren Neustadt. Warum schaffen wir es heute nicht oder nur schlecht, Häuser zu bauen, die uns gefallen?
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Baustart am letzten Neumarkt-Quartier

Sächsische Zeitung vom 04.04.2018
In zwei Jahren soll das Schloßeck bezugsfertig sein.
Mit reichlich Verspätung sind jetzt die Arbeiten am letzten freien Neumarkt-Quartier „Schloßeck“ hinter dem Kulturpalast gestartet. Zwischen Schloßstraße, Sporer-, Schösser- und Rosmaringasse errichtet die Firma Baywobau einen Komplex aus fünf Häusern, in dem das Caesarsche und das Fürstliche Haus als Leitbauten nach historischem Vorbild sowie moderne Gebäude entstehen sollen. Der Investor hatte auf eine Baugenehmigung bis zum Herbst des Vorjahres gehofft, um das Schloßeck gemeinsam mit dem Lärmschutz-Vorbau am Kulturpalast errichten zu können. Doch es gab Verzögerungen durch die Abstimmung mit den Ämtern.
Hintergrund ist die Fensterproblematik.
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