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Bildquelle:
http://www.heimann.de/projekte.htm - Heimann Ingenieure GmbH in Berlin
(Kreuzberg)
Der Umbau: ab 2006
Ab dem 03. Januar
2006 bleibt das Albertinum aufgrund umfassender Sanierungsarbeiten und
des Neubaus eines Depot- und Werkstattgebäudes geschlossen. Dieser Neubau
entsteht im Innenhof des Gebäudes, welches in seiner Kernsubstanz
noch ein Renaissancehaus ist, in dem das ehemalige Zeughaus der Sächsischen
Armee untergebracht war.
Nach der großen Elbflut im Jahr 2002 regte der
Direktor der Staatlichen Kunstsammlungen a.D. Harald Marx an, man könnte
den Innenhof des Albertinums für das neue (flutsichere) Depot des
Staatlichen Kunstsammlungen nutzen. Gedacht war in einer ersten Skizze
auch an eine
Überdachung des gesamten Innenhofs, ähnlich der 2004 fertiggestellten
Neugestaltung des Schlüterhofes im Berliner Zeughaus von I.M. Pei
oder die Pyramidenlösung im Hof des Pariser Louvres.
Wettbewerb 2003-04
Entwurf des Wettbewerbssieger 2003/04: das Berliner Architekturbüro
Volker Staab
mit ihrer aufgeständerten "Arche Noah", die für
immer aus dem Bereich der Fluten herausgehoben wird.
Volker Staab läßt als eine Art Brückenlösung das neue Depot
über den Innenhof des Gebäudes quasi "schweben". Dabei muss er zwar mit
den Stützen doch ein wenig die historische Bausubstanz angreifen,
gewinnt aber unendlich viel durch diesen herrlichen, frei nutzbaren Raum.
Eine wunderbare Lösung, die beste aller eingereichten Arbeiten, welche
fast alle das neue Depot mitten in den Hof setzten und dadurch der Innenhof
nicht mehr für eine öffentliche Nutzung zur Verfügung stand.
Webseite: www.staab-architekten.com
(siehe Wettbewerbe)

Albertinum aus der
Luft - noch mit offenen Hof im Jahr 2006. Der Hof wird mit dem
flutsicheren Depot und einem Metalldach, welches sich an dem Lipsiusbau
orientiert,
überbaut. Eine Glasfuge zwischen Ziegeldach und neuem Metalldach
läßt Tageslicht
in den Innenhof einströmen. Fotoquelle: http://maps.live.com
Berliner Architekturbüro Volker Staab kann doch das Albertinum umbauen!
Wie der das BauNetz berichtet, ist das Widerspruchsverfahren von Stephan
Braunfels gegen die Architekturausschreibung inzwischen im Sinne des Erstgewinners
entschieden. Aufatmen also in Dresden!
Meldung vom 18.05.2005 Kollegenstreit: Sächsische Vergabekammer weist
Braunfels-Klage ab.
"Stephan
Braunfels ist mit seiner Klage gegen das erneute Ausschreibungsverfahren
für ein neues Zentraldepot der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gescheitert.
Die Vergabekammer Sachsen wies die Klage des Münchner Architekten ab.
In dem Architektenwettbewerb hatte die Jury im September 2004 den Entwurf
des Berliner Büros Staab Architekten zur Realisierung des 15,5 Millionen
Euro-Baus ausgewählt. An der Ausschreibung hatten sich weltweit 92 Architekten,
darunter auch Braunfels, beteiligt. Im Dezember 2004 hatte die Vergabekammer
einem ersten Einspruch von Braunfels stattgegeben, da sie dessen Rechte
verletzt sah (BauNetz-Meldung
vom 17. 12. 2004). Das Verfahren wurde unter den Teilnehmern erneut
ausgeschrieben. Die Jury erteilte im April 2005 erneut dem Staab-Entwurf
den Zuschlag, Braunfels erlangte den 2. Preis - und klagte wieder."
Der etwas glücklos
in Dresden agierende Stehpan Braunfels (Architekt des "Atrium am
Rosengarten", nicht umgesetzter exaltierter Kistenentwurf für
ein neues Gewandhaus am Neumarkt, sowie nicht realisierter Entwurf eines
Ringboulevards
1990) hatte Klage eingereicht.
Anbei auch als Vergleich das wiederaufgebaute
Stadtschloss in Berlin - als städtebauliche Idee von Herrn Braunfels
aus dem Jahr 2001.
Gerhrad Richter in der Galerie Neue Meister
Später Lokalpatriotismus:
der große deutsche Maler Gerhard Richter, geb. 1932 in Dresden
und kurz vor Mauerbau 1961 die Elbestadt Richtung Westen verlassend, setzt
sich für das desolate Albertinum ein.
" Ein Fels
in der Flut und die Folgen
Der Maler Gerhard Richter entdeckt seine Wurzeln und möchte Werke aus
allen Schaffensphasen sowie sein Archiv nach Dresden geben" SZ
vom 20.04.2004
Das Gemälde "Der Fels" von 1989 wurde bereits anläßlich
einer Versteigerung zur Linderung der Flutschäden von 2002 für
2,6 Millionen Euro von einem anonymen Privatmann gekauft und sofort ans
Albertinum in Dresden geschenkt.
22. Juni 2004
"Sensationelle Bereicherung: 41 Richter-Werke für Dresden"
Staatliche Kunstsammlungen Dresden stehen vor einer spektakulären
Bereicherungen ihrer Sammlungen. Gerhard Richter wird 41 Werke als Dauerleihgabe
den Neuen Meistern überlassen.
Ende 2004 wird wahrscheinlich das Albertinum für 2 Jahre für
die langanstehende Generalsanierung schließen. Ebenfalls wird ein
zentrales Depot im Hof des Albertinums gebaut.
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