Kategorie Aktuelles

GHND-Pressemitteilung: 20 Jahre Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden

„Braucht Dresden Hochhäuser?“ GHND fordert Bebauungspläne und Gestaltungssatzungen für die Ausweisung von Hochhäusern
Die Diskussion um Hochhausstandorte hat in Dresden eine lange Tradition. 1992 wurde ein Projekt der holländischen TadiCom am Ufer der Elbe im Ostragehege bekannt. Nur mit großem Widerstand aus der Dresdner Bevölkerung konnte dieses Projekt, welches vom Freistaat Sachsen mit 35 Millionen DM bezuschusst werden sollte, verhindert werden. Kurz darauf ging der ostdeutsche Ableger der Firma TadiCom pleite. Etwas später wurde der Bau des World-Trade-Center (WTC) mit seinem markanten Turm bekannt. Dieser musste nach Protesten aus der Bürgerschaft und aus der Landes- und Stadtdenkmalpflege um zwei Etagen heruntergenommen werden. Allein diese beiden Beispiele zeigen, dass es eigentlich auch in der Dresdner Stadtplanung hätte bekannt sein dürfen, dass ein ganz besonderes Augenmerk der Bürgerschaft auf die Höhendominanten innerhalb der Stadt gelegt wird.
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Neumarkt-Wächter machen weiter

Sächsische Zeitung vom 20.10.2018
Der Verein wird 20 Jahre alt und will nun auch bei Bauprojekten außerhalb der Altstadt mitreden.
Die Baugrube für das Palais Hoym ist bereits mehrere Meter tief. Und die Arbeiten am Schloßeck zwischen Kulturpalast und Sporergasse könnten nächstes Jahr beginnen. Wenn beide Häuser stehen, hätte die Gesellschaft Historischer Neumarkt ihr Ziel erreicht – den Wiederaufbau des Platzes an der Frauenkirche. Überflüssig sei der Verein, der kommendes Jahr 20 Jahre alt wird, damit aber nicht, stellte der Vorsitzende Torsten Kulke am Freitag klar.
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Schwebt eine Platane auf den Neumarkt

Sächsische Zeitung vom 17.10.2018
Sie wiegen jeweils 3,5 Tonnen, sind elf Meter hoch und bereits 25 Jahre alt – mit den Händen können die 28 Platanen für den Neumarkt deshalb nicht gepflanzt werden. Mit einem Kran werden die Schwergewichte bis zum Freitag in die vorbereiteten Pflanzgruben gesetzt.
Gemeinsam mit einer aufwendig gestalteten Pflasterfläche, die an vier Stoffmuster erinnert, bilden die Platanen das Grüne Gewandhaus. Und erinnern damit an das Gebäude, das früher hier stand und in dem die schönsten Stoffe der Zeit gehandelt wurden.
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Verzierungen bleiben im Rahmen

Sächsische Zeitung vom 17.10.2018
Die Fensterfront eines Eckhauses am Palais One auf dem Neumarkt schmücken jetzt Wappen und Putten. Sie entsprechen fast den Originalen von Semper.
Blattranken und Engelsgesichter sind auf ihnen zu sehen, außerdem das sächsische Wappen und der englische Hosenbandorden. Diese Verzierungen auf einem Holzrahmen bringen Philipp Fischer und Stefan Hausdorf von der Firma Die Tischlermeister gerade am Eckgebäude des Palais City One auf dem Neumarkt an. Sie schmücken künftig die Fenster des Erdgeschosses, hinter denen bald eine Boutique der Glashütter Uhrenmanufaktur „Lange & Söhne“ sowie die Shop-Café-Kombination „Johannas Colonialwaren“ einziehen werden.
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Königsufer-Filetstücke werden zwangsversteigert

Sächsische Zeitung vom 12.10.2018
Noch bevor der Wettbewerb zur künftigen Bebauung des Königsufers und des Neustädter Markts im Februar 2019 zu Ende geht, stehen jetzt zwei Flächen aus dem Areal zur Zwangsversteigerung an. Es handelt sich um zwei zusammenhängende Grundstücke an der Wiesentorstraße, gelegen zwischen der Augustusbrücke und dem Gelände der Filmnächte. Derzeit parken darauf Wohnmobile und ihre Nutzer haben wohl einen der schönsten Ausblicke auf die Altstadtsilhouette.
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Newsletter September 2018

Newsletter für den Monat September (pdf) mit folgenden Themen:
Pressemitteilung: Braucht Dresden noch mehr Hochhäuser?
Quartier VII-1: Schallschutzschleuse verzögert Baubeginn
Frankfurt a. Main: Wird die Paulskirche wieder historisch?
Frankfurt a. Main: Bürgerinitiative wünscht sich die Wiederherstellung des Schauspielhauses im Vorkriegszustand
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Wird die Silhouette gestört?

Sächsische Zeitung vom 19.09.2018
Es gibt Sorge, dass das Hochhaus am Pirnaischen Platz höher wird als bisher. Pläne sagen anderes.
Dresden braucht dringend eine Diskussion darüber, wie viele Hochhäuser die Stadt noch verträgt. Das findet zumindest die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden (GHND). Als Beispiel führt sie die Sanierung des sogenannten Bröckelhochhauses am Pirnaischen Platz an. Nach ihr vorliegenden Plänen bekäme das Haus ein zusätzliches Vollgeschoss
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PRESSEMITTEILUNG GHND: Braucht Dresden Hochhäuser?

Der stadtbildzerstörende "Ausbau" des Hochhauses am Pirnaischen Platz und die Frage: Braucht Dresden Hochhäuser?
In Ergänzung zu ihrem Offenen Brief an den Baubürgermeister Schmidt-Lamontain vom 11.06.2018 gibt die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V. (GHND) diese Pressemitteilung auf Grund neuer Erkenntnisse durch Nachforschungen zu gleichem Thema ab.
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Großer Aufwand für ein kleines Häuschen

DNN vom 18.09.2019
Im Herbst 2021 ist der Kulturpalast endgültig fertig. Dann geht die Schallschleuse an der Laderampe in Betrieb, die den Nachbarn der Stadthalle eine ruhige Nacht ermöglichen soll. Der Bau ist zwar klein, dafür aber mit großen Problemen verbunden.
Der Kulturpalast ist fertig saniert und modernisiert. Falsch. Fast fertig. Ein Detail fehlt noch zur Vollständigkeit: die Schallschleuse an der Nordseite.
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Fassadenwettbewerb fürs Narrenhäusel

Sächsische Zeitung vom 07.09.2018
Gerade ist die Ausstellung der 28 Entwürfe für das Königsufer und den Neustädter Markt zu Ende gegangen. Feststehendes Element darin ist das Narrenhäusel. Der Dresdner Stadtrat hat entschieden, dass dieses historische Gebäude in der Gestalt wie vor der Zerstörung wieder aufgebaut werden soll. Bauunternehmer Frank Wießner, der den Zuschlag erhalten hat, soll allerdings auf Wunsch der Stadt einen Fassadenwettbewerb starten
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