Kategorie Presse-2019

GHND-Pressemitteilung: Architektur in Dresden

Die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V. (GHND) hat im Frühjahr/Sommer 2018 eine Studie unter dem Titel „Architektur in Dresden“ beim Institut für Soziologie der Technischen Universität Dresden, Philosophische Fakultät in Auftrag gegeben. Nach einer ersten Teilveröffentlichung der Studie am 10. Mai 2019, wird diese jetzt vollständig veröffentlicht.
Einige Fragestellungen beschäftigten sich mit dem Bauergebnis am Dresdner Neumarkt. Zur Erinnerung: Im Jahr 2002 hatte die GHND ein Bürgerbegehren mit über 80.000 Unterzeichnern, davon 63.338 Dresdner durchgeführt. Umso wichtiger war uns jetzt diese repräsentative Ergebnisbewertung des Entstandenen, um auch eine Rückkoppelung auf unsere Arbeit zu erhalten. Das Ergebnis in der Studie kommt zu einer sehr positiven Bewertung.
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Newsletter Juni 2019

Newsletter für den Monat Juni mit folgenden Themen:
Auszeichnung: Torsten Kulke wurde der Verdienstorden des Freistaats Sachsen verliehen.
Veranstaltungen: Residenzschloss: Paraderäume werden im September eröffnet
Königsufer: Veranstaltung "Zukunftsschutzgebiet Stadtraum"
Denkmalpflege: Alf Furkert wird neuer sächsischer Landeskonservator
Quartier III: Grundsteinlegung des Großvorhabens
Freiberger Kolloquium: In memoriam Dr. Heinrich Douffet
Dessau: Bürgerinitiative fordert Rekonstruktion des Schloßplatzes
Europäische Plätze: Der Hauptplatz von Bardejov
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Endspurt auf dem Neumarkt

Sächsische Zeitung vom 28.06.2019
Im Quartier Hoym wurde am Donnerstag der Grundstein gelegt. Der Bauherr nutzte das zu einem Weckruf für Dresden.
Wenn das Quartier Hoym im Sommer 2021 fertig wird, sind 13 Gebäude mit teilweise historischen Fassaden in der Lücke zwischen Landhausstraße und Rampischer Straße hinter dem Polizeipräsidium gebaut. 257 Wohnungen sollen hier entstehen, die zwischen 30 und 135 Quadratmeter groß werden. Vor allem Zwei- und Dreiraumwohnungen werden besonders nachgefragt, sagt Robert Hesse, der Sprecher des Investors CG-Gruppe. Für die seniorengerecht ausgebauten Wohnungen sind 14 bis 16 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter im Gespräch. Außerdem sind Büros, Praxen und Läden vorgesehen. Auch ein Hostel soll in exklusiver Lage am Neumarkt entstehen sowie eine Tiefgarage mit 327 Plätzen.
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Abschluss für den Dresdner Neumarkt

Sächsische Zeitung vom 07. Juni 2019
Das Hotel Stadt Rom wird wieder aufgebaut, allerdings ein Stück verschoben. Dafür fallen Bäume.
Es ist das letzte große Projekt auf dem Neumarkt. Das ehemalige Hotel Stadt Rom, in dem 1843 bereits Karl Marx wohnte, wird wieder errichtet. Das hat der Stadtrat am Freitag beschlossen. Der Antrag kam von der CDU. „Wir haben es vor 13 Jahren bereits versucht, als Start für die Bebauung des Neumarkes“, erklärte CDU-Stadtrat Klaus-Dieter Rentsch. Damals gab es Schwierigkeiten mit dem Investor. Der mittlerweile verstorbene Nobelpreisträger Günter Blobel hatte den Wettbewerb darum gewonnen, später aber das Projekt nicht umgesetzt. „Nun soll es der Abschluss für den Neumarkt werden“, so Rentsch.
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PRESSEMITTEILUNG: Persönliche Stellungnahme zur Verleihung des Verdienstordens des Freistaates Sachsen

Ich danke dem Freistaat Sachsen dafür, dass mir für meine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit als Vorsitzender der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V. (GHND) und Stiftungsvorstand der Kulturstiftung Historisches Bürgerhaus der Verdienstorden des Freistaates Sachsen verliehen wurde. Ich danke dabei den Einreichern und den zahlreichen namhaften Unterstützern für die Beantragung. Die Übergabe erfolgte am gestrigen Abend in der Fürstengalerie des Dresdner Residenzschlosses. Der Preis wird zwar mir als Person verliehen; zum erfolgreichen Wiederaufbau des Neumarkts haben aber viele beigetragen und mich dabei in meinem Amt unterstützt. Dies betone ich ausdrücklich und denke dabei vor allem an die ehemaligen Vorstände und derzeitigen Vorstände,
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Grünes Licht für Hotel Stadt Rom

Sächsische Zeitung vom 17.05.2019
Mit der Gebäuderekonstruktion könnte die Neumarkt-Bebauung vollendet werden.
Nachdem der Stadtbezirksbeirat Altstadt sich noch gegen einen Wiederaufbau des Hotels Stadt Rom  ausgesprochen hat, stimmte der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften am Mittwochabend  für die Gebäuderekonstruktion auf dem Neumarkt.  Knackpunkt im Stadtbezirksbeirat war die Formulierung, dass das Haus eine Brandwand nach Süden bekommen soll. Daran störten sich viele Lokalpolitiker, die das Gebäudeensemble auf der Wilsdruffer Straße dadurch beeinträchtigt sahen. 
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Grünflächen am Neustädter Markt erhalten

Sächsische Zeitung vom 15.05.2019
Gegen eine Bebauung regt sich Widerstand: Ein breites Bündnis fordert, die Flächen mit Platanen zu schützen. Eine Initiative sieht das jedoch anders.
Die Stadt hat sich getraut. Erstmals lief ein städtebaulicher Wettbewerb mit einer breiten Bürgerbeteiligung für zwei besondere Orte: das Königsufer und den Neustädter Markt. Das Ergebnis ist der Siegerentwurf von Bernd Albers und Günther Vogt aus Berlin. Er sieht auch vor, die jetzt mit Platanen bestandenen Flächen am Neustädter Markt zu bebauen. Doch das wollen nicht nur die meisten Anwohner verhindern, sondern jetzt gibt es auch ein breites politisches Bündnis dagegen. Nachdem sich bereits die Grünen für Erhalt und Erweiterung der Grünflächen neben dem Goldenen Reiter ausgesprochen haben, kommt jetzt auch Zustimmung dafür von CDU, FDP und den Linken. Vertreter dieser Parteien hatten sich auf Einladung der Bürgerinitiative Neustädter Freiheit für die Grünbereiche und gegen eine Bebauung ausgesprochen.
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Gesellschaft drängt auf „Hotel Stadt Rom“

Sächsische Zeitung vom 13.05.2019
Der Stadtbezirksbeirat Altstadt hat den Wiederaufbau kürzlich abgelehnt. Die Begründung stößt auf Unverständnis.
Der Neumarkt ist heute zu einem geschlossenen Platz geworden – nur der Schlusspunkt fehlt noch. Der soll mit dem Wiederaufbau des „Hotels Stadt Rom“ gesetzt werden. Noch ist allerdings unklar, an welcher Stelle genau der Neubau errichtet werden soll und in welcher Form.Ein Wiederaufbau des Gebäudes ist nur an einer zum Originalstandort leicht verschobenen Position zwischen dem Hotel de Saxe und der Heinrich-Schütz-Residenz und auch nicht vollständig möglich.
Ein CDU-Antrag fordert nun, dass die Stadt an dieser Stelle Grundstücke so ausschreibt, dass der Wiederaufbau bei einer geringstmöglichen Verschiebung in Richtung Moritzstraße möglich ist.
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GHND-Pressemitteilung: Wiederaufbau des „Hotel Stadt Rom“, der Abschluss der Bebauung des Neumarktes

Auf einer Bürgerversammlung im Dezember 2006 hat Herr Berndt Dietze, der Geschäftsführer der Baywobau Dresden, erstmalig einen Plan zum Wiederaufbau des „Hotel Stadt Rom“ in verkürzter Form vorgestellt. Herr Dankwart Guratzsch nannte das Vorhaben ein „Weihnachtsgeschenk“ für Dresden. Die Mehrzahl der Teilnehmer der Veranstaltung war begeistert von dem Plan. Schon damals wurde von Herrn Dietze vorgeschlagen, die Rückfront des Gebäudes zur Wilsdruffer Straße nicht mit einer Brandmauer zu schließen, sondern mit Fenstern zu gestalten. Die innere Struktur des Gebäudes sollte so aufgebaut werden, dass ein späterer Weiterbau der Straßenfront der Moritzstraße mit Anschluss an die Bebauung der Wilsdruffer Straße möglich ist.
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Keine Mehrheit für Königsufer-Bebauung

Sächsische Zeitung vomn 10.05.2019
Eine Studie hat erfragt, welche Architektur sich Dresdner wünschen und was sie ablehnen.
Die Dresdner ticken anders als vermutet: Das belegt die empirische Studie „Architektur in Dresden“, die vom Institut für Soziologie an der TU Dresden im Auftrag der Gesellschaft Historischer Neumarkt (GHND) erstellt wurde. Sie räumt beispielsweise mit dem Irrglauben auf, dass nur „echte“ Dresdner, also die hier Geborenen, die Schönheit der Stadt besonders zu schätzen wissen. Von den 964 Teilnehmern der Studie haben nur 41,6 Prozent in Dresden das Licht der Welt erblickt, doch fast alle bringen eine hohe Zufriedenheit mit Dresden und seiner Architektur zum Ausdruck. Und zwar nicht nur mit der historischen Bausubstanz, sondern durchaus auch mit modernen Gebäuden.
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