Kategorie Presse-2019

Grünes Licht für Hotel Stadt Rom

Sächsische Zeitung vom 17.05.2019
Mit der Gebäuderekonstruktion könnte die Neumarkt-Bebauung vollendet werden.
Nachdem der Stadtbezirksbeirat Altstadt sich noch gegen einen Wiederaufbau des Hotels Stadt Rom  ausgesprochen hat, stimmte der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften am Mittwochabend  für die Gebäuderekonstruktion auf dem Neumarkt.  Knackpunkt im Stadtbezirksbeirat war die Formulierung, dass das Haus eine Brandwand nach Süden bekommen soll. Daran störten sich viele Lokalpolitiker, die das Gebäudeensemble auf der Wilsdruffer Straße dadurch beeinträchtigt sahen. 
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Grünflächen am Neustädter Markt erhalten

Sächsische Zeitung vom 15.05.2019
Gegen eine Bebauung regt sich Widerstand: Ein breites Bündnis fordert, die Flächen mit Platanen zu schützen. Eine Initiative sieht das jedoch anders.
Die Stadt hat sich getraut. Erstmals lief ein städtebaulicher Wettbewerb mit einer breiten Bürgerbeteiligung für zwei besondere Orte: das Königsufer und den Neustädter Markt. Das Ergebnis ist der Siegerentwurf von Bernd Albers und Günther Vogt aus Berlin. Er sieht auch vor, die jetzt mit Platanen bestandenen Flächen am Neustädter Markt zu bebauen. Doch das wollen nicht nur die meisten Anwohner verhindern, sondern jetzt gibt es auch ein breites politisches Bündnis dagegen. Nachdem sich bereits die Grünen für Erhalt und Erweiterung der Grünflächen neben dem Goldenen Reiter ausgesprochen haben, kommt jetzt auch Zustimmung dafür von CDU, FDP und den Linken. Vertreter dieser Parteien hatten sich auf Einladung der Bürgerinitiative Neustädter Freiheit für die Grünbereiche und gegen eine Bebauung ausgesprochen.
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Gesellschaft drängt auf „Hotel Stadt Rom“

Sächsische Zeitung vom 13.05.2019
Der Stadtbezirksbeirat Altstadt hat den Wiederaufbau kürzlich abgelehnt. Die Begründung stößt auf Unverständnis.
Der Neumarkt ist heute zu einem geschlossenen Platz geworden – nur der Schlusspunkt fehlt noch. Der soll mit dem Wiederaufbau des „Hotels Stadt Rom“ gesetzt werden. Noch ist allerdings unklar, an welcher Stelle genau der Neubau errichtet werden soll und in welcher Form.Ein Wiederaufbau des Gebäudes ist nur an einer zum Originalstandort leicht verschobenen Position zwischen dem Hotel de Saxe und der Heinrich-Schütz-Residenz und auch nicht vollständig möglich.
Ein CDU-Antrag fordert nun, dass die Stadt an dieser Stelle Grundstücke so ausschreibt, dass der Wiederaufbau bei einer geringstmöglichen Verschiebung in Richtung Moritzstraße möglich ist.
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GHND-Pressemitteilung: Wiederaufbau des „Hotel Stadt Rom“, der Abschluss der Bebauung des Neumarktes

Auf einer Bürgerversammlung im Dezember 2006 hat Herr Berndt Dietze, der Geschäftsführer der Baywobau Dresden, erstmalig einen Plan zum Wiederaufbau des „Hotel Stadt Rom“ in verkürzter Form vorgestellt. Herr Dankwart Guratzsch nannte das Vorhaben ein „Weihnachtsgeschenk“ für Dresden. Die Mehrzahl der Teilnehmer der Veranstaltung war begeistert von dem Plan. Schon damals wurde von Herrn Dietze vorgeschlagen, die Rückfront des Gebäudes zur Wilsdruffer Straße nicht mit einer Brandmauer zu schließen, sondern mit Fenstern zu gestalten. Die innere Struktur des Gebäudes sollte so aufgebaut werden, dass ein späterer Weiterbau der Straßenfront der Moritzstraße mit Anschluss an die Bebauung der Wilsdruffer Straße möglich ist.
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Keine Mehrheit für Königsufer-Bebauung

Sächsische Zeitung vomn 10.05.2019
Eine Studie hat erfragt, welche Architektur sich Dresdner wünschen und was sie ablehnen.
Die Dresdner ticken anders als vermutet: Das belegt die empirische Studie „Architektur in Dresden“, die vom Institut für Soziologie an der TU Dresden im Auftrag der Gesellschaft Historischer Neumarkt (GHND) erstellt wurde. Sie räumt beispielsweise mit dem Irrglauben auf, dass nur „echte“ Dresdner, also die hier Geborenen, die Schönheit der Stadt besonders zu schätzen wissen. Von den 964 Teilnehmern der Studie haben nur 41,6 Prozent in Dresden das Licht der Welt erblickt, doch fast alle bringen eine hohe Zufriedenheit mit Dresden und seiner Architektur zum Ausdruck. Und zwar nicht nur mit der historischen Bausubstanz, sondern durchaus auch mit modernen Gebäuden.
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Pressemitteilung der Bundesstiftung Baukultur: 50 Stadtbauräte, Dezernenten und Planungsamtsleiter aus über 40 deutschen Städten fordern eine grundlegende Novellierung der Baunutzungsverordnung BauNVO und der Verwaltungsvorschrift TA-Lärm, damit in Zukunft schöne und lebensfähige Stadtquartiere planbar werden

50 Stadtbauräte, Dezernenten und Planungsamtsleiter aus über 40 deutschen Städten, darunter Hamburg, Hannover, München, Köln, Bochum, Freiburg, Stuttgart und Frankfurt am Main haben die „Düsseldorfer Erklärung zum Städtebaurecht“ unterzeichnet. Sie fordern eine grundlegende Novellierung der Baunutzungsverordnung BauNVO und der Verwaltungsvorschrift TA-Lärm, damit in Zukunft schöne und lebensfähige Stadtquartiere planbar werden und nicht an überholten planungsrechtlichen Restriktionen scheitern. [...]
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Pressemitteilung: Richard H. Driehaus übernimmt die Schirmherrschaft für Veranstaltung der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V. am 13. Mai 2019 im Plenarsaal des Dresdner Rathauses

Richard H. Driehaus schreibt in seinem Grußwort anlässlich der Veranstaltung:Dieses Jahr feiert Deutschland 100 Jahre Bauhaus. So wie die heutigen Architekten immer wieder auf das Bauhaus verweisen, haben ihre Gebäude wenig mit den ursprünglichen Absichten ihrer Gründer zu tun. Die ursprünglichen Ideen werden durch einen globalen industriealisierten Baukomplex marginalisiert und banalisiert. Lokale Bautraditionen werden nur selten berücksichtigt. Städte auf der ganzen Welt werden immer einheitlicher und Ornamente werden immer noch als ein "Verbrechen" (so Adolf Loos) betrachtet. Dieses Bauhausjahr in Deutschland scheint der geeignete Rahmen zu sein, um eine weltweite Betrachtung auf diese Baupraktiken zu ermöglichen.Zeitgenössische Architektur geschieht nicht von alleine. Die Anwendung einer historischen Sprache auf neues Design und die Bewahrung der einzigartigen kulturellen Identität eines bestimmten Ortes sind komplexe Unternehmungen. [...]
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Pressemitteilung zum 20jährigen Jubiläum der GHND: 3. Dresdner Stadtbausymposium am 13. Mai 2019

3. Dresdner Stadtbausymposium – 20 Jahre Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V.
Vor heute 100 Jahren, 1919, entstand in Weimar durch die Vereinigung der beiden Kunstschulen von Walter Gropius und Henry van de Velde das Staatliche Bauhaus, heute nur noch Bauhaus genannt. Mit der Ausbildung am Bauhaus sollte die Unterscheidung zwischen Künstlern und Handwerkern aufgehoben werden. Damit sollten gesellschaftliche Unterschiede beseitigt und zu einer Völkerverständigung beigetragen werden. Walter Gropius formulierte es in seinem Bauhaus Manifest folgendermaßen: „Das Endziel aller bildnerischen Tätigkeit ist der Bau! (…) Architekten, Bildhauer, Maler, wir alle müssen zum Handwerk zurück! (…) Der Künstler ist eine Steigerung des Handwerkers.“
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Deshalb lehnt der Bezirksbeirat das Hotel Stadt Rom ab

DNN vom 03.05.2019
Das Hotel Stadt Rom könnte der Schlussstein für die Bebauung des Dresdner Neumarktes sein. Aber der Wiederaufbau ist umstritten: Im Stadtbezirksbeirat Altstadt fielen die Pläne jetzt mit deutlicher Mehrheit durch. Schuld ist die Angst vor einer hässlichen Brandmauer.
Der Stadtbezirksbeirat Altstadt hat jetzt einen CDU-Antrag zum Wiederaufbau des Hotels Stadt Rom auf dem Neumarkt mit großer Mehrheit abgelehnt. Die CDU will erreichen, dass die Stadt die Grundstücke so ausschreibt, dass ein Wiederaufbau des Gebäudes auf dem Neumarkt bei geringstmöglicher Verschiebung des Baukörpers von seinem Originalstandort in Richtung Moritzgasse möglich wird.
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Was Neumarkt-Hüter verhindern konnten

Sächsische Zeitung vom 26.04.2019
Sie haben nichts gegen moderne Bauten, sondern suchen das Beste für die Stadt, sagen die Mitstreiter der Gesellschaft Historischer Neumarkt.
Andernorts werden sie gefeiert und ausgezeichnet, in der eigenen Stadt hingegen wird die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden (GHND) nicht mal erwähnt, als es um 20 Jahre Neumarkt-Gestaltungskommission geht. Das sei bedauerlich, aber der Zuspruch aus der Bevölkerung und von Fachleuten aus dem In- und Ausland wiege viel auf, sagt Vorstandsvorsitzender Torsten Kulke. 
20 Jahre gibt es den Verein jetzt schon. Sein Wirken wurde unter anderem mit dem nationalen Preis für Stadtentwicklung geehrt sowie den renommierten Preisen der Philippe-Rotthier-Stiftung Brüssel und dem Henry-Hope-Award in Boston.

DNN vom 26.04.2019
20 Jahre Gesellschaft Historischer Neumarkt – was der Verein im Herzen der Stadt verhindern konnte
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