Kategorie Verschiedenes

Offener Brief: Preisverleihung Immobilienmanager Award 2019

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrter Herr Baubürgermeister,
die Landeshauptstadt Dresden hat am vergangenen Donnerstag, dem 21.02.2019, in Köln, in der Kategorie Stadtentwicklung den Immobilienmanager-Award entgegennehmen dürfen. Wir gratulieren Ihnen stellvertretend für all die engagierten Mitarbeiter in der Stadtverwaltung und im Rat für diese großartige und bedeutende Auszeichnung. Wir freuen uns mit Ihnen über die neuerliche Auszeichnung für den Dresdner Neumarkt, die eine jahrzehntelange Arbeit würdigt. Die Auszeichnung erfolgte auch aus unserer Sicht hochverdient und wir sind froh darüber, dass die Gesellschaft Historischer Neumarkt durch ihre jahrelange Arbeit einen Beitrag zu dieser Auszeichnung leisten konnte.
Mehr lesen

Terminverschiebung Symposium 30 Jahre Mauerfall – ein (Bau)Rückblick

Die für den 06.03.2019, 18.00 Uhr, im Festsaal des Stadtmuseums Dresden geplante Veranstaltung muss leider auf Grund einer gleichzeitig stattfindenden Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften auf den 04.11.2019 verlegt werden.
Das Thema lautet dann ebenfalls:
30 Jahre Mauerfall – ein (Bau)Rückblick
Ein Vergleich an den Beispielen Postplatz und Neumarkt und Straßburger Platz
Mehr lesen

Narrenhäusel-Grundstück nur gegen Baugenehmigung

Der Wiederaufbau am Neustädter Elbufer lässt auf sich warten. Dresden setzt die Hürden für den Investor hoch.
Noch ist der Wiederaufbau des Narrenhäusels am Neustädter Elbufer nicht in trockenen Tüchern. Zwar wurde das Grundstück ausgeschrieben und mit dem Dresdner Investor Frank Wießner gibt es auch einen Bieter. Allerdings werde die Immobilie erst dann verkauft, wenn Wießner eine Baugenehmigung für das Narrenhäusel erhalten habe, teilt die Stadtverwaltung nun mit.
Mehr lesen

Widerstand gegen den Ferdinand-Turm

DNN vom 07.02.2019
Die Architekten wollen das neue Verwaltungszentrum auf dem Ferdinandplatz mit einem Hochpunkt betonen. Die Pläne sind höchst umstritten. Vor der Sondersitzung des Bauausschusses melden sich die Kritiker des Turmes zu Wort.
Protest gegen Ferdinandplatz-Turm
Sächsische Zeitung vom 08.02.2019
Die Neumarkt-Wächter in Dresden lehnen den geplanten Hochpunkt gänzlich ab. Auch im Stadtrat regt sich Widerstand.
Mehr lesen

GHND-PRESSEMITTEILUNG: Neubau Verwaltungszentrum am Ferdinandplatz

Die Stadtverwaltung möchte einen neuen Rathausturm errichten, ohne selbst ein Hochhauskonzept auf den Weg gebracht zu haben, über das seit Monaten gesprochen wird. Damit setzt sie gegenüber Privatinvestoren das falsche Signal.
Die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden (GHND) fordert, dass die Stadt auf einen Turm für das Verwaltungszentrum verzichtet und das Verwaltungszentrum selbst auf die Firsthöhe des gegenüberliegenden „alten“ Rathauses begrenzt. Wie in den letzten öffentlichen Veranstaltungen zu diesem Thema besprochen wurde, sind mit diesem Turmbau erhebliche Mehrkosten auf Grund der höheren Anforderungen verbunden.
Mehr lesen

Europa blickt auf den Dresdner Neumarkt

Wie aus dem zerstörten Platz ein modernes Viertel wurde, erklärte der Vorsitzende des Vereins jetzt in Straßburg.
Sächsische Zeitung vom 25.01.2019
Der Dresdner Neumarkt stand im Mittelpunkt einer Tagung des Europäischen Parlaments in Straßburg. Die „Jungen Europäer“ wollten sich dabei vor wenigen Tagen über die Städte von morgen auf dem Kontinent informieren. Sie sind ein parteipolitisch unabhängiger Jugendverband mit rund 15.000 Mitgliedern in über 30 europäischen Staaten. Eingeladen war auch Torsten Kulke, Vorsitzender der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden, der mit der SZ über seinen Vortrag sprach.
Mehr lesen

Wo Hochhäuser hinpassen…

... müssen die Dresdner mitbestimmen dürfen, sagen die Stadtplaner anderer Städte. Bald ist das möglich.
Sächsische Zeitung vom 21.01.2019
Warum tut sich Dresden mit neuen Hochhäusern nur so schwer? Da wird befürchtet, die historische Altstadt-Silhouette könnte auf ewig verbaut werden. Andere haben Angst, nie wieder die Sonne aus ihrem Wohnzimmerfenster zu sehen, sollte ihnen ein Koloss vor die Nase gesetzt werden. Aber nein, besonders empfindlich sind die Dresdner nicht. Das machte am Montagabend ein Blick über den Stadtrand deutlich. Aus Frankfurt, Wien, Köln und Ingolstadt waren Stadtplaner angereist, um im Ratssaal zu erzählen, wie sie selbst mit neuen Hochhäusern umgehen. Der eindringlichste Rat aller vier an die Dresdner Verwaltung: Holt die Einwohner so früh wie möglich mit ins Boot!
Mehr lesen

Front gegen Hochhaus-Pläne

Sächsische Zeitung vom 30.10.2018
Nicht nur der alte SPD-Baubürgermeister Gunter Just kritisiert die Stadt scharf. Auch ein Hochhausplaner empfiehlt Dresden, erst einmal ein Konzept zu machen.
Auf das Gewitter haben viele gewartet. Es deutet es sich mit einem leichten Grollen an. „Wir sind einmal angetreten, um Dresden zur attraktivsten deutschen kriegszerstörten Stadt zu machen“, sagt Gunter Just, Baubürgermeister von 1994 bis 2001. „Heute wird das keiner mehr laut aussprechen.“ Ja, ein paar wenige Attraktivitätsinseln gebe es in Dresden. Den Neumarkt zählt Just dazu und holt langsam zum Donner aus. Denn ansonsten, findet er, sei das Zentrum kein Ruhmesblatt für die Stadtplaner. Und es sei für ihn unverständlich, dass es Entscheidungsträger gebe, die meinten, sie könnten einfach so Hochhäuser in die Stadt setzen. „Was mich stört: Wir sprechen heute wieder über Hochhäuser und es gibt kein Konzept. Das ist verwerflich bis aufs Äußerste.“
Mehr lesen

PRESSEMITTEILUNG:
Hochhäuser an einem Punkt konzentrieren

Die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V. begrüßt das Statement der Linken Fraktion zum Turm des Verwaltungszentrums (Technischen Rathaus) und schließt sich der Meinung an. Der Sprecher des Bauausschusses der Linken-Fraktion, Tilo Wirtz, hatte davon gesprochen, dass ein bis zu 60 m hoher Turm die Sichtachsen auf Rathaus und Frauenkirche beeinträchtigt und er diesen deshalb ablehnt. Nach Prüfung der GHND würde der verglaste Turm, auf Grund seiner Form, von verschiedenen Seiten wie eine Hochhausscheibe wirken. Auch ist zu hinterfragen, warum die Stadt für sich einen zweiten Rathausturm beansprucht. Damit würde sie mit ihrem eigenen Projekt Investoren ein Beispiel geben, ihre Gebäude
Mehr lesen

GHND-Pressemitteilung: 20 Jahre Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden

„Braucht Dresden Hochhäuser?“ GHND fordert Bebauungspläne und Gestaltungssatzungen für die Ausweisung von Hochhäusern
Die Diskussion um Hochhausstandorte hat in Dresden eine lange Tradition. 1992 wurde ein Projekt der holländischen TadiCom am Ufer der Elbe im Ostragehege bekannt. Nur mit großem Widerstand aus der Dresdner Bevölkerung konnte dieses Projekt, welches vom Freistaat Sachsen mit 35 Millionen DM bezuschusst werden sollte, verhindert werden. Kurz darauf ging der ostdeutsche Ableger der Firma TadiCom pleite. Etwas später wurde der Bau des World-Trade-Center (WTC) mit seinem markanten Turm bekannt. Dieser musste nach Protesten aus der Bürgerschaft und aus der Landes- und Stadtdenkmalpflege um zwei Etagen heruntergenommen werden. Allein diese beiden Beispiele zeigen, dass es eigentlich auch in der Dresdner Stadtplanung hätte bekannt sein dürfen, dass ein ganz besonderes Augenmerk der Bürgerschaft auf die Höhendominanten innerhalb der Stadt gelegt wird.
Mehr lesen