Die Wettbewerbsergebnisse: Der 2. Preis – Jordi, Keller, Pellnitz

Abbildung: Straßenabwicklung Köpckestraße Nordseite (vom Neustädter Markt bis Carolaplatz)

Früher hieß die Köpckestraße übrigens Klosterstraße. Das Büro greift den Namen im ersten Teil des Straßenbereichs wieder auf!
Zur Planung der Nordseite konkret:
Arkadensituation, wie schon einmal erwähnt und dargestellt. Im Erdgeschoss Läden, Gastronomie etc. Wer die Situation in Bern oder Münster kennt, da ist unter den Arkaden immer etwas los, auch bei Regenwetter. Die Situation garantiert eine hohe Verweildauer, bei gleichzeitiger Reduzierung des Verkehrs auf zwei Fahrspuren und die Straßenbahn davor. Die Bauten entstehen auf der heutigen nördlichen Fahrspur.

Das wäre der Favorit der GHND!

Dafür braucht es aber den politischen Willen seitens des Stadtrates.

Das Büro Albers (1. Preis) hat dazu keine konkreten Vorstellungen entwickelt.

Es ist jedenfalls eine Chance, der geschundenen Inneren Neustadt ihr Gesicht zurückzugeben.

Abbildung: 2. Preis (Jordi, Keller, Kautz, Pellnitz, Krause) zur Großen Meißner Straße Südseite, allerdings nur dem Ostteil davon

Die Planung zeigt, wie schon bei Bernd Albers, die Umsetzung der Rekonstruktionen Blockhausgäßchen 3, Große Meißner Straße 1, 3, 5. Die Große Meißner Straße war bis zu ihrem politisch motiviertem Abriss einer der bedeutendsten europäischen Straßenzüge (Fritz Löffler).

Abbildung: Übersichtsplan Große Meißner Straße West

Abbildung: Arkadensituationen links und rechts der Straße. Städtebau auf allerhöchstem Niveau mit dem kleinen Schwenk, um reizvolle Blickbeziehungen zu schaffen.

Die Südseite

Abbildung: Übersicht der Abwicklung der Großen Meißner Straße – Westseite

Abbildung: Links die „Regierung“ (Große Meißner Straße 15), das einzig noch erhaltene barocke Bürgerhaus in der Großen Meißner Straße. Folgend dann die Planung von der Straße aus gesehen mit der Arkadensituation auf der Südseite.

Abbildung: Palaisgasse ausgeführt als Hoteleinfahrt für das „Bellevue“. Siehe Übersichtsplan.

Abbildung: Geschlossene Situation am Palaisplatz. Dazu ist unbedingt eine 3D-Simulation notwendig ehe man Entscheidungen trifft. Hier haben wir es mit einem weiteren noch vorhandenen Platz zu tun, dem Palaisplatz, früher an dieser Stelle als geschlossene Platzsituation erlebbar. Die Bebauung neben dem Palaisplatz sollte zurückgestellt werden, solange dort keine genaue Untersuchung erfolgt ist. Auch ist eine Beplanzung mit Bäumen zum jetzigen Zeitpunkt auszuschließen, um keine nicht mehr rückgängig zu machende Situation zu schaffen.

Die Nordseite der Großen Meißner Straße.

Das Büro Albers hat zur Gestaltung und Nutzung keine Vorschläge geliefert. Ganz anders der Entwurf des 2. Preises Jordi, Keller, Pellnitz. Für diesen Planungsansatz ist eine wirkliche Reduzierung der Straßenbreite notwendig. Sollte die Bundesstraße verlegt werden, dann könnte sich nach Wegfall der nördlichen Fahrbahnen (was aus unserer Sicht unumgänglich ist, um den Platz wiederausbilden zu können) diese Planung umsetzen lassen. Die Straßenseiten links und rechts werden wieder mit dem bekannten Motiv der Arkaden im Erdgeschoss bestimmt. Man kann sich hier gut wirklich städtisches Leben vorstellen, kleine Läden und Cafés.

Abbildung: Große Meißner Straße vom Palaisplatz zum Neustädter Markt, Nordseite

Abbildung: Nordseite Große Meißner Straße

Elbansicht zwischen Blockhaus und Japanischem Palais

 

 

 

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