Society Historischer Neumarkt Dresden e.V.

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Dresdner sollen bei Königsufer mitreden

Die zukünftige Bebauung soll nicht hinter verschlossenen Türen entschieden werden. Eines lehnt die Stadt aber ab.
Sächsische Zeitung vom 04.09.2017
Das Königsufer auf der Neustädter Elbseite soll neu gestaltet werden. Dazu will die Stadt jetzt einen Wettbewerb ausschreiben. Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) hat dazu eine Planungsrunde einberufen, an der Verwaltung, Stadträte und Ortsbeiräte teilnahmen. „Wir freuen uns darüber, weil Fragen zur internationalen Ausschreibung, Zielsetzung und Aufgabenstellung besprochen wurden“, sagt Grünen-Fraktionschef Thomas Löser. Für die Grünen sei wichtig, dass die Verwaltung eine Bürgerbeteiligung von Anfang an in das Verfahren einbringt. So soll die Öffentlichkeit insgesamt dreimal in den Wettbewerb eingebunden werden.

PRESSEMITTEILUNG:
Hochhäuser an einem Punkt konzentrieren

Die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V. begrüßt das Statement der Linken Fraktion zum Turm des Verwaltungszentrums (Technischen Rathaus) und schließt sich der Meinung an. Der Sprecher des Bauausschusses der Linken-Fraktion, Tilo Wirtz, hatte davon gesprochen, dass ein bis zu 60 m hoher Turm die Sichtachsen auf Rathaus und Frauenkirche beeinträchtigt und er diesen deshalb ablehnt. Nach Prüfung der GHND würde der verglaste Turm, auf Grund seiner Form, von verschiedenen Seiten wie eine Hochhausscheibe wirken. Auch ist zu hinterfragen, warum die Stadt für sich einen zweiten Rathausturm beansprucht. Damit würde sie mit ihrem eigenen Projekt Investoren ein Beispiel geben, ihre Gebäude ebenfalls auf diese Höhe zu erhöhen. Die Gefahr ist nicht von der Hand zu weisen, dass innerhalb kürzester Zeit noch mehr Hochhäuser um die Altstadt herum genehmigt werden müssten. Über 200 Jahre haben Denkmalschützer und Dresdner Hand in Hand für den Erhalt der Sichtachsen von den Höhenzügen auf die innere Alt- und Neustadt gekämpft. Der inzwischen verstorbene Denkmalpfleger Dr. Hermann Krüger hat es 1994 so formuliert: „Trotz der unzähligen Verluste, Schäden und Wunden, die durch Krieg und Misswirtschaft der Stadt zugefügt wurden, leben wir in Dresden zwischen Pirna und Meißen in einer Stadt-Kultur-Landschaft, einem in Jahrhunderten geprägten Gesamtkunstwerk von Natur, Stadt und Kultur, wie es so keine andere Stadt mehr aufzuweisen hat. Strengste Bauordnung und weit in die Zukunft weisende Generalbebauungspläne mit Gesetz und Zwang sowie die hohe Sensibilität und das wache kulturelle Bewußtsein der Dresdner vermochten die Stadt-Kultur bis in unsere Zeit zu retten.“ Paris oder Florenz kämen niemals auf die Idee, in ihrer geschützten Altstadt neue Hochhäuser oder Türme zuzulassen. Paris hat vor einigen Jahren ein neues Verwaltungszentrum einige Kilometer entfernt im Stadtteil La Défense gebaut und dort damit eine neue moderne Stadtkrone geschaffen. Dies zeigt, dass man mit einer anderen Herangehensweise die Altstadt von Hochhäusern freihalten und trotzdem Hochhäuser bauen kann.    Paris: Blick vom Eifelturm nach La Défense    Florenz: Blick vom Piazzale Michelangelo Die GHND lädt alle Interessierte ein, am Montag, den 29.10.2018, 18.00 Uhr in den Festsaal des Stadtmuseums zu kommen, den Impulsvorträgen und Diskussionen zu lauschen und sich auch selbst in die Diskussion einzubringen. Der Vorstand Dresden, 26.10.2018 Die Pressemitteilung als PDF