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Das
Prisco - Bauprojekt
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![]() Bild: q-f.info - Stand: Juli 2003, Visualisierung: Hummel / v. Döring mehr aktuelle Bilder der Planungen offizielle Webseite vom "Quartier an der Frauenkirche" (QF): www.q-f.info |
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Investor:
der Italienische Stoffhändler Arturo Prisco (59) vor dem Modell
für das
Es hat kleinere
Modifizierungen der ursprünglichen Planung gegeben:
Januar 05
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Das Haus des Vice-Oberlandbaumeisters Heinrich Schramm - Töpfergasse 2 Dieses Eckgebäude war 1680 bewußt als point de vue am Ende der Augustusstraße gestaltet- mit zwei Obergeschossen und einem Satteldach. Der Chronist Hasche würdigte es 1781 als "Ein in völlig italiänischem Geschmack angelegter Bau, und seine vorteilhafte Lage , weil selbige gegen der Augustusstraße, als die Hauptfront von fünf Fenstern, und in die Töpfergasse auch mit fünf Fenstern und noch einem gegen den Neumarkt zu hervorragt, erhebt dieses Haus vorzüglich." (Abb. oben links) Um 1800 wurde das Dach mit den Aufbauten abgebrochen, um es durch ein Mansarddach zu ersetzen. Es erhielt wieder ein giebelbekröntes siehe Neumarkt-Kurier 3. Heft 2002 |
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| Der Hintergrund der Baugeschichte spiegelt sich in dem Entwurf vom Architekturbüro Zumpe vom Atelier Neumarkt Dresden 2000 wider: ![]()
Architekturbüro "Zumpe, Düsterhöft, Richter" |
![]() Im damaligen, vom Dezernat für Stadtentwicklung und Bau initiierten "Atelier Neumarkt Dresden 2000" schlug das Büro Zumpe für das Eckgrundstück zur Augustusstraße einen "durchaus traditionellen Bau vor, der an dieser Stelle den zerstörten klassizistischen (barocken) Bau reflektiert, ohne die Gegenwart seiner Entstehung zu verleugnen." (Katalog) Fassadenbeschreibung: Putzfassade in zwei Schichten, durch eine vordere und hintere Ebene (5 cm Tiefe) ergibt ein dezentes Licht und Schattenspiel. (vordere Ebene: beiger Glattputz und aufgesetzte Metallfenster. hintere Ebene: leicht dunkelgetönter Glattputz). Geschoßweise horizontale Farbbänder. Sockel und Gurtgesimsplatte aus beigefarbenen Werkstein. Dachdeckung: Satteldach mit grauer Biberschwanzdeckung. |
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Blick
auf die Ausgrabungen des Prisco-Areals. Genau zu erkennen ist der acht-eckigen
Hof des Weigelschen Hauses, welches als Leitbau detailgetreu wiederaufgebaut
werden soll. |
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Wettbewerb
Töpfergasse |
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| 2002 - Anmerkungen der GHND |
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Unabdingbar für das Wiedererstehen des stadträumlichen Gesamteindrucks ist die Rekonstruktion der gesamten gebogenen Häuserfront an der Südseite des "Prisco"-areals, d.h. der 4 Barockhäuser: Neumarkt 1-3 und Augustusstraße 2. Hier eine Aufnahme vor 1945 - Blick vom Jüdenhof vor der großen barocken Freitreppe des Johanneums zur Frauenkirche. Insbesondere Neumarkt 1 mit der elegant geschwungenen Fassade von Christian Heinrich Eigenwillig (1769/70) ist ein Schlüsselbau der gesamten Platzanlage. |
![]() Haus Töpfergasse 12 (wird schräg gegenüber des jetzigen Haupteingangs vom Hilton liegen). Dieser frühbarocke Bau von 1713 hatte bis zur Zerstörung 1945 seinen Erbauungszustand behalten und ist zum Wiederaufbau dringend zu empfehlen. Nicht nur die sehr gute Quellenlage über dieses Gebäude, sondern auch der geschmackvolle, nobel-zurückhaltende Eindruck dieses Bürgerhauses machen eine Rekonstruktion besonders naheliegend. |
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Herr Prisco betreibt
in München die größte private Stoffmesse der Welt. In Dresden hat er
bereits eine Villa an der Bautzner Straße und eine Passage an der Königstraße
denkmalgerecht saniert. Das ehemalige Standesamt am Palaisplatz will
er zur Diskothek umbauen.
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![]() Zeichnung einer möglichen Bebauung auf dem Areal des ehem. Parkplatzes vorm Hilton |
![]() Der Wende-Bau des Dresdner Hilton (erbaut 1987-90 von der schwedischen Firma ABV, jetzt NCC) bekommt Konkurrenz. Seine jetzige Sonnensüdseite an der Töpferstraße wird vom neuen Priscoareal verdeckt. Weitere Informationen zu diesem Hotelgebäudekomplex |
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Planungsstand
auf dem Prisco-Areal 2002: Investor Prisco und Hausarchitekt Kai von Döring planen ein Architekturwettbewerb zu ihrem Bauvorhaben. Unsere GHND hat einige Anmerkungen und Empfehlungen zu den Ausschreibungsunterlagen. Diese im Wortlaut (PDF) |
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Wir möchten hier kurz die wichtigsten Gebäude des Prisco-areals vorstellen, die wir als unabdingbar für das Wiedererstehen des Neumarktes erachten. Der bisher einzig feststehende Rekonstruktionsbau ist das Weigelsche Haus mit seinem achteckigem Innenhof. |
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![]() Erdmannsdorfsches Haus, Augustusstr. 8 Der Neubau mit Mansarddach ist durch den nach dem Siebenjährigen Krieg typischen Lisenenstil mit dreiachsigem Mittelrisalit und abgesetztem Mezzanin gegliedert. Für die Ensemblewirkung mit dem Hotel Stadt Berlin ist er für die Platzfassaden unverzichtbar.. |
![]() Goldener Ring, Neumarkt 3 Der ursprünglich hochbarocke Bau wurde nach 1740 errichtet und nach den Zerstörungen 1760 vereinfacht mit Lisenen und Spiegeln wieder hergestellt. Durch eine Fassadenveränderung im Sinne der Neorenaissance mit Gurtgesimsen und Pilastern in antiker Ordnung gelang am Neumarkt ein glücklicher Eingriff des 19. Jh.s im Zusammenhang mit dem gegenüberliegenden Haus Neumarkt 4. |
![]() An der Frauenkirche 1-3 Die schlichten Putzbauten mit Mansarddach aus der Zeit nach 1760 bilden qualitätvolle Beispiele einer schlichten Bebauung am Neumarkt. Sie waren ursprünglich mit aufgemalten Spiegeln und farblich abgesetzten Gewänden versehen. |
![]() (links) Hotel Stadt Berlin Neumarkt 1 (rechts) Weigelsches Haus Neumarkt 2 |
Hotel Stadt Berlin Neue Bebauung 1769/70 von C.H.Eigenwillig, einem Vertreter des akademischen Klassizismus, als dessen reifstes Werk das Gebäude gilt. Mit Neumarkt 2 und 3 würdevoller großstädtischer Auftakt für Neumarkt und Frauenkirche. Das Gebäude zählte zu den guten Dresdner Hotels (dort residierten u.a. Chopin und Dostojewski). 1813 um ein Nachbarhaus von vier Achsen in der Architektur Eigenwilliges erweitert. Das Gebäude weist zwar keinerlei Ornamentik auf. Eigenwillig verstand es aber, mit der Art der Lisenen- und Risalitausbildung in glatt durchgehender Linienführung den Schwung von der Augustusstraße zum Neumarkt auf ideale Weise auszuführen. |
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