Das Prisco - Bauprojekt
 
 

Bild: q-f.info - Stand: Juli 2003, Visualisierung: Hummel / v. Döring
mehr aktuelle Bilder der Planungen


offizielle Webseite vom "Quartier an der Frauenkirche" (QF):
www.q-f.info



Investor: der Italienische Stoffhändler Arturo Prisco (59) vor dem Modell für das
„Quartier an der Frauenkirche“ 2003: Blick auf die Augustusstraße. Das Eckhaus
hat nunmehr 6 Geschosse. Rechts: Aufnahme 1930


Johanneum (links) und Augustusstraße, etwa 1929


Einweihung am 23. September
Im Quartier I an der Frauenkirche sorgen 150 Bauleute für den Innenausbau. SZ vom 26.04.06

Richtfest am Quartier Frauenkirche

Die Bühne ist schon aufgebaut: Kurz vor der Weihe der Frauenkirche wird am Freitag auf der Baustelle daneben gefeiert. SZ vom 26. Oktober 2005
- auch die DNN berichtet über das Richtfest und über die Meinungen über das QF: "Zu viel oder zu wenig Historie, übertrieben oder zu zaghaft modern - Kritik komme von beiden Seiten, aber von vielen Leuten auch viel Lob, erklärt von Döring." DNN vom 27.10.05

Juni 05

Es hat kleinere Modifizierungen der ursprünglichen Planung gegeben:
Aufgrund von Nutzungsänderungen wurde der Kopfbau zur Augustusstraße nochmals überarbeitet.
Die abgebildtete Variante (rechtes Bild) ist die Planung, die gerade umgesetzt wird. Der Kopfbau hat jetzt ein dunkelbraunes Ziegeldach, welches im Bereich der Dachgauben nicht mehr vertikal, sondern angeschrägt ist. Die drei oberen Gauben entfallen. Die Fensteröffnungen sind etwas größer geworden. Im Dachgeschoss befindet sich kein Studio mehr, sondern eine sich über 2 Geschosse erstreckende Luxuswohnung. An der Fassade sind dezente Gliederungen erkennbar, die dem Bau etwas von seiner vorherigen minimalistischen Glätte nehmen. Auch die Sockelzone ist nun stimmiger. Der Eingang wurde breiter. Die Schaufenster nehmen optisch die Gliederung der Lochfassade auf - durch das Zusammenziehen zweier Fenster zu einer Glasfläche entsteht aber nun eine größere Offenheit. Natürlich würde ein Stockwerk weniger den Proportionen des Baus mit einem ausgewogenen Verhältnis von Wand und Fenstern insgesamt besser bekommen. In anbetracht der Wirtschaftlichkeit der zu vermietenden Flächen ist diese Lösung des Neubaus (der kein Leitbau ist) jedoch ein Kompromiss.
Das Geländer am Balkon über dem EG soll das historische in seiner Formensprache zitieren, ohne aber originalgetreu rekonstruiert zu werden. Der Zwischenbau über dem Passageneingang hat weiterhin eine Glasfassade, die den Eingang betont und den Kopfbau auch als Kopfbau für sich stehen läßt. Den Riegel, der sich über das Dach schob, gibt es nicht mehr. Dafür entsteht über dem 4.OG, zwischen dem Kopfbau und dem angrenzenden Gebäude, eine großzügige Terrasse für die Wohnung im Dachgeschoss.
Das der GHND zur Verfügung gestellte Planungsfoto stellt einmal mehr die vorbildhafte Transparenz des Bauherren in Sachen Öffentlichkeitsarbeit unter Beweis.



Alte Planung (Oktober 2003)
 
   

Neue Planung (Mai 2005)
Vergrößerung / Ausschnitt (Details) Fassade
Gesamtansicht Fernwirkung

Januar 05

An den Kellergeschossen wird gearbeitet. Einige Architekten stellen Ihre Bauobjekte aus der Töpferstraße im Internet vor:
- www.rohdecan.de (siehe 2004 - Quartier an der Frauenkirche)
- www.wp-net.de (Wörner & Partner) (Abbildung ebd.)
- www.pfauarchitekten.de (Pfau Architekten)

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Erster Baggerhub im August 04


Das Bauprojekt werde nach neuesten Planungen zwischen 68 und 70 Millionen Euro kosten, so Prisco. Möglich macht die Investition ein Co-Investor. Dabei handelt es sich um den Projektentwickler Kondor Wessels, einen der größten holländischen Baukonzerne mit deutschen Tochterunternehmen, die unter dem Namen Kondor Wessels Deutschland firmieren. Er habe sich diesen Partner lange gewünscht, sagte der Italiener Prisco. Die Bonität der Investorengruppe, die am Neumarkt bauen will, wurde laut Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) durch die Stadt von einem unabhängigen Wirtschaftsgutachter geprüft. Wäre die Entscheidung über den Preisnachlass erst vom neuen Stadtrat gefällt worden, hätten alle bis zum 31. August abzuschließenden Mietverträge storniert werden müssen, erläutert Prisco den Termindruck. "Eine Katastrophe", so der Investor. "Das Projekt hätte zu 90 Prozent platzen können." Wer künftig das Quartier an der Frauenkirche beziehen möchte, muss für Läden zwischen 50 und 100 Euro pro Quadratmeter, für Wohnungen zwischen 9 und 15 Euro pro Quadratmeter und für Büros zwischen 15 und 25 Euro pro Quadratmeter zahlen. Mit dem möglichen Betreiber des Fünf-Sterne-Boutique-Hotels sei man in Verhandlungen. (DNN vom 05.08.04)


Bauausschuss des Stadtrates stimmte einstimmig den überarbeiteten Plänen zum Prisco-Projekt zu.
Am Neumarkt können sich nun endlich die Kräne drehen. „Wir reichen nächste Woche den Bauantrag ein“, sagt Prisco-Partner Kai von Döring. Er hoffe bis Januar auf die Baugenehmigung.
Schuppenartig sich überlappende, mattierte Edelstahlplatten werden das neue, schräge Dach des Eckhauses Töpfergasse/Augustusstraße bedecken und sollen damit seine Kopfbaufunktion hervorheben. Diese Lösung aus dem Architekturbüro Döring kann man als Kompromiss zwischen Moderne und Tradition bewerten. Metallgedeckte Dächer seien im Umfeld des Neumarktes (Kunstakademie, Ständehaus) bereits in der Gründerzeit als alternatives Material zum roten Dachziegel benutzt worden.
Bild: Blick vom Fürstenzug auf die geplante Neubebauung Töpferstraße 2 – die Rückseite des Prisco-Areals am Neumarkt. Montage: Hummel/von Döring. Unter Galerie finden Sie bei www.q-f.info



Alternativentwurf für das Eckhaus Töpfergasse/ Augustusstraße
Der Architekt Andreas Hummel, ehem. Vorstandsmitglied der GHND, stellte im Feb. 03 ein überzeugendes Konzept für das Eckhaus Augustusstraße/ Töpfergasse als Alternative zum Bachmannschen Entwurf vor.

Computervisualisierungen
von Andreas Hummel zum Quartier I




Das Haus des Vice-Oberlandbaumeisters Heinrich Schramm - Töpfergasse 2



Dieses Eckgebäude war 1680 bewußt als point de vue am Ende der Augustusstraße gestaltet- mit zwei Obergeschossen und einem Satteldach. Der Chronist Hasche würdigte es 1781 als "Ein in völlig italiänischem Geschmack angelegter Bau, und seine vorteilhafte Lage , weil selbige gegen der Augustusstraße, als die Hauptfront von fünf Fenstern, und in die Töpfergasse auch mit fünf Fenstern und noch einem gegen den Neumarkt zu hervorragt, erhebt dieses Haus vorzüglich." (Abb. oben links)
Um 1800 wurde das Dach mit den Aufbauten abgebrochen, um es durch ein Mansarddach zu ersetzen. Es erhielt wieder ein giebelbekröntes

siehe Neumarkt-Kurier 3. Heft 2002



Zwerchhaus zur Augustusstraße (Abb. MItte). Dieses Dach wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts abgebrochen und durch ein weiteres Vollgeschoss mit Rundbogenfenstern und einem flachen Satteldach ersetzt. Jene letzte Hinzufügung beeinträchtigte die gestalterische Einheit des Hauses erheblich. (siehe Abbildung ganz rechts - 1930). Die ausgewogenen Proportionen gerieten durch die störende Aufstockung durcheinander. Das Haus hatte zwar jetzt mehr Nutzfläche, wirkte aber massiv und schwer.

 


Der Hintergrund der Baugeschichte spiegelt sich in dem Entwurf vom Architekturbüro Zumpe vom Atelier Neumarkt Dresden 2000 wider:




Großzügige Geschoßhöhen und eine Beibehaltung von 4 Geschossen zeichneten diesen Entwurf mit einen gut proportionierten, harmonischen Gesamteindruck aus.


Architekturbüro "Zumpe, Düsterhöft, Richter"

 





Im damaligen, vom Dezernat für Stadtentwicklung und Bau initiierten "Atelier Neumarkt Dresden 2000" schlug das Büro Zumpe für das Eckgrundstück zur Augustusstraße einen "durchaus traditionellen Bau vor, der an dieser Stelle den zerstörten klassizistischen (barocken) Bau reflektiert, ohne die Gegenwart seiner Entstehung zu verleugnen." (Katalog)

Fassadenbeschreibung:
Putzfassade in zwei Schichten, durch eine vordere und hintere Ebene (5 cm Tiefe) ergibt ein dezentes Licht und Schattenspiel. (vordere Ebene: beiger Glattputz und aufgesetzte Metallfenster. hintere Ebene: leicht dunkelgetönter Glattputz).
Geschoßweise horizontale Farbbänder.
Sockel und Gurtgesimsplatte aus beigefarbenen Werkstein.
Dachdeckung: Satteldach mit grauer Biberschwanzdeckung.




Der neueste Stand (Oktober 2003):


Am 06.11.03 soll der Dresdner Stadtrat die überarbeiteten Entwürfe zum Bebauungsplan für das Quartier I absegnen. Mit ihrer Zustimmung kann der Investor dann endlich den Bauantrag stellen. Während der einhellig mit einem 1. Preis prämierte Entwurf eines gestaffelten Glasdaches zur Frauenkirche von Wörner + Partner GBR nicht mehr geändert wurde, ist der umstrittene Bau von Klaus Bachmann mit den "Stelzen" doch mehr in eine schlichte, klassische Hausform umgestaltet worden. Geht alles glatt ist der

Geplante Baubeginn für das QF immer noch Spätherbst 2003 und die F
ertigstellung wird für den Herbst 2005 anvisiert.

Unklar ist, ob die ausgegrabenen Kellerfundamente mit in den Neubaukomplex und dessen Tiefgarage einbezogenen werden oder nur Teile oder gar nichts.


"Prisco"- Areal auf dem heutigen Hotelparkplatz vor dem Hilton
(neben Johanneum und Frauenkirche). Aufn. vor 1945





http://www.quartier-an-der-frauenkirche.de



Vgl. auch Gesamtplan - Augustusstraße

Blick auf die Ausgrabungen des Prisco-Areals. Genau zu erkennen ist der acht-eckigen Hof des Weigelschen Hauses, welches als Leitbau detailgetreu wiederaufgebaut werden soll.

Wettbewerb Töpfergasse

Bilder und alle Preisträger des Wettbewerbes (Dez. 2002) - Die Planungen sind z.T. mittlerweile geändert worden.
(im Bild links: ursprünglicher Entwurf für das Eckhaus Töpfergasse/ Augustuststraße von Klaus Bachmann)



2002 - Anmerkungen der GHND




Unabdingbar für das Wiedererstehen des stadträumlichen Gesamteindrucks ist die Rekonstruktion der gesamten gebogenen Häuserfront an der Südseite des "Prisco"-areals, d.h. der 4 Barockhäuser: Neumarkt 1-3 und Augustusstraße 2.
Hier eine Aufnahme vor 1945 - Blick vom Jüdenhof vor der großen barocken Freitreppe des Johanneums zur Frauenkirche. Insbesondere Neumarkt 1 mit der elegant geschwungenen Fassade von Christian Heinrich Eigenwillig (1769/70) ist ein Schlüsselbau der gesamten Platzanlage.



 

Haus Töpfergasse 12 (wird schräg gegenüber des jetzigen Haupteingangs vom Hilton liegen). Dieser frühbarocke Bau von 1713 hatte bis zur Zerstörung 1945 seinen Erbauungszustand behalten und ist zum Wiederaufbau dringend zu empfehlen. Nicht nur die sehr gute Quellenlage über dieses Gebäude, sondern auch der geschmackvolle, nobel-zurückhaltende Eindruck dieses Bürgerhauses machen eine Rekonstruktion besonders naheliegend.




01.12.2002
Querschnitt des Quartiers Frauenkirche - QF
(links Weigelsches Haus, rechts Töpfergasse. Die Kellergewölbe sind in dieser Planung noch erhalten. Geplant war im großen Hof des Blocks eine Tiefgarage als unterirdisches Regalsystem mit 4 Ebenen und angedachten 100 Stellplätzen. Wo soll sich eigentlich die Ein/Ausfahrt befinden?
Quelle: Werbeprospekt des Bauherren. Möglicherweise verändern sich nun nach Aberkennung des Denkmalstatuses der ausgegrabenen Kellerfundamente die Planungen
.


Herr Prisco betreibt in München die größte private Stoffmesse der Welt. In Dresden hat er bereits eine Villa an der Bautzner Straße und eine Passage an der Königstraße denkmalgerecht saniert. Das ehemalige Standesamt am Palaisplatz will er zur Diskothek umbauen.
Ausschlag für die Neumarkt-Entscheidung haben Investitions-Konzept, Bonität und Referenzen des 56-Jährigen gegeben. Denn mit 25 Millionen Mark legte der Italiener für das über 3 100 Quadratmeter große Filetstück an der Frauenkirche bei weitem nicht das höchste Gebot auf den Tisch. Die Bernhard GmbH wollte 37,5 Millionen, die Firma Comfort Bau sogar 43 Millionen Mark zahlen. Gefordert waren knapp 21 Millionen.
Der Italiener denkt am Neumarkt an eine Kombination von historisch wiederaufgebauten und behutsam neu ergänzten Häusern. Im Erdgeschoss sollen kleine, feine Modeläden, im Innenhof moderne Passagen mit internationalem Flair entstehen. Noch vor der Frauenkirche soll alles fertig sein.

 


Zeichnung einer möglichen Bebauung
auf dem Areal des ehem. Parkplatzes vorm Hilton
  Hilton-Hotel

Der Wende-Bau des Dresdner Hilton (erbaut 1987-90 von der schwedischen Firma ABV, jetzt NCC) bekommt Konkurrenz. Seine jetzige Sonnensüdseite an der Töpferstraße wird vom neuen Priscoareal verdeckt. Weitere Informationen zu diesem Hotelgebäudekomplex

 

Planungsstand auf dem Prisco-Areal 2002:
Was die Erhaltung der historischen Keller anbelangt, so wird z.Zt. "geprüft, ob und wie eine Einbindung der alten Keller nach dem verheerenden Hochwassers sowohl wirtschaftlich als auch ideologisch noch möglich ist." Hintergrund der Überlegungen: Um die Keller langfristig wasserdicht zu bekommen, müssten sie "ausgebaut" und nach Versiegelung des Bodens wieder "eingebaut" werden. Nähere Infos hierzu im Artikel der DNN vom 07.09.02 (PDF)

Investor Prisco und Hausarchitekt Kai von Döring planen ein Architekturwettbewerb zu ihrem Bauvorhaben. Unsere GHND hat einige Anmerkungen und Empfehlungen zu den Ausschreibungsunterlagen. Diese im Wortlaut (PDF)

Wir möchten hier kurz die wichtigsten Gebäude des Prisco-areals vorstellen, die wir als unabdingbar für das Wiedererstehen des Neumarktes erachten. Der bisher einzig feststehende Rekonstruktionsbau ist das Weigelsche Haus mit seinem achteckigem Innenhof.

Erdmannsdorfsches Haus
Erdmannsdorfsches Haus,
Augustusstr. 8


Der Neubau mit Mansarddach ist durch den nach dem Siebenjährigen Krieg typischen Lisenenstil mit dreiachsigem Mittelrisalit und abgesetztem Mezzanin gegliedert. Für die Ensemblewirkung mit dem Hotel Stadt Berlin ist er für die Platzfassaden unverzichtbar..
Goldener Ring,  Neumarkt 3
Goldener Ring, Neumarkt 3


Der ursprünglich hochbarocke Bau wurde nach 1740 errichtet und nach den Zerstörungen 1760 vereinfacht mit Lisenen und Spiegeln wieder hergestellt. Durch eine Fassadenveränderung im Sinne der Neorenaissance mit Gurtgesimsen und Pilastern in antiker Ordnung gelang am Neumarkt ein glücklicher Eingriff des 19. Jh.s im Zusammenhang mit dem gegenüberliegenden Haus Neumarkt 4.
An der Frauenkirche 1-3
An der Frauenkirche 1-3


Die schlichten Putzbauten mit Mansarddach aus der Zeit nach 1760 bilden qualitätvolle Beispiele einer schlichten Bebauung am Neumarkt. Sie waren ursprünglich mit aufgemalten Spiegeln und farblich abgesetzten Gewänden versehen.


Hotel Stadt Berlin
(links) Hotel Stadt Berlin
Neumarkt 1

(rechts) Weigelsches Haus
Neumarkt 2


Hotel Stadt Berlin

Neue Bebauung 1769/70 von C.H.Eigenwillig, einem Vertreter des akademischen Klassizismus, als dessen reifstes Werk das Gebäude gilt. Mit Neumarkt 2 und 3 würdevoller großstädtischer Auftakt für Neumarkt und Frauenkirche. Das Gebäude zählte zu den guten Dresdner Hotels (dort residierten u.a. Chopin und Dostojewski). 1813 um ein Nachbarhaus von vier Achsen in der Architektur Eigenwilliges erweitert. Das Gebäude weist zwar keinerlei Ornamentik auf. Eigenwillig verstand es aber, mit der Art der Lisenen- und Risalitausbildung in glatt durchgehender Linienführung den Schwung von der Augustusstraße zum Neumarkt auf ideale Weise auszuführen.


Weigelsches Haus
Das repräsentative siebenachsige Gebäude wurde 1766 mit drei Obergeschossen , Mezzanin und einem hohen Mansarddach um einen zentralen achteckigen Hof neu dekoriert. Die Fenster in der Mittelachse des dreiachsigen Mittelrisalits sind mit Verdachungen ausgestattet. Mit dem Haus Neumarkt 2 bietet sich ein Musterbeispiel großbürgerlichen Wohnbaus aus der Zeit nach 1760.