Carolabrücke: Jetzt darf auch die Bürgerschaft mitwirken

 

Wie die Dresdner Neuesten Nachrichten berichten, öffnet das Stadtforum am Ferdinandplatz am Sonnabend zum „Tag des offenen Rathauses“. In der ersten Etage sind seit Donnerstag Modelle der neuen Carolabrücke ausgestellt, dazu werden Visualisierungen und Videos gezeigt, kündigte Straßen- und Tiefbauamtsleiterin Simone Prüfer an. Zusammen mit der Projektleiterin für den Brückenneubau Grit Ernst wird sie am Sonnabend die Entwürfe erläutern und das zentrale Beteiligungsinstrument vorstellen: Mit „carolaVote“ können die Dresdner bis 19. Juli ihre Vorzugsvariante wählen. „Am Sonnabend um 10 Uhr wird carolaVote freigeschaltet“, so Prüfer, alle Informationen seien auf der Internetseite dresden.de zu finden. Wer abstimmen will, müsse rund 15 Minuten Zeit einplanen, weil er nicht nur seinen Lieblingsentwurf wähle, sondern auch Einschätzungen zu verschiedenen Aspekten der Entwürfe abgebe. Oberbürgermeister Dirk Hilbert hofft „dass wir im positiven Sinn überrannt werden“ und rechnet mit einer hohen vierstelligen Zahl an Besuchern. Hilbert zeigt Sympathie für den Favoriten des Expertengremiums, den Entwurf von Leonhardt Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI AG und Knight Architects sowie Querfeldeins, und meint: „Die lokalen Büros haben sehr viel Kraft in die Gestaltung des Stadtraums investiert. Das haben sie außerordentlich interessant und charmant gelöst.“