Kategorie Presse 2019

GHND-Pressemitteilung: Wiederaufbau des „Hotel Stadt Rom“, der Abschluss der Bebauung des Neumarktes

Auf einer Bürgerversammlung im Dezember 2006 hat Herr Berndt Dietze, der Geschäftsführer der Baywobau Dresden, erstmalig einen Plan zum Wiederaufbau des „Hotel Stadt Rom“ in verkürzter Form vorgestellt. Herr Dankwart Guratzsch nannte das Vorhaben ein „Weihnachtsgeschenk“ für Dresden. Die Mehrzahl der Teilnehmer der Veranstaltung war begeistert von dem Plan. Schon damals wurde von Herrn Dietze vorgeschlagen, die Rückfront des Gebäudes zur Wilsdruffer Straße nicht mit einer Brandmauer zu schließen, sondern mit Fenstern zu gestalten. Die innere Struktur des Gebäudes sollte so aufgebaut werden, dass ein späterer Weiterbau der Straßenfront der Moritzstraße mit Anschluss an die Bebauung der Wilsdruffer Straße möglich ist.
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Keine Mehrheit für Königsufer-Bebauung

Sächsische Zeitung vomn 10.05.2019
Eine Studie hat erfragt, welche Architektur sich Dresdner wünschen und was sie ablehnen.
Die Dresdner ticken anders als vermutet: Das belegt die empirische Studie „Architektur in Dresden“, die vom Institut für Soziologie an der TU Dresden im Auftrag der Gesellschaft Historischer Neumarkt (GHND) erstellt wurde. Sie räumt beispielsweise mit dem Irrglauben auf, dass nur „echte“ Dresdner, also die hier Geborenen, die Schönheit der Stadt besonders zu schätzen wissen. Von den 964 Teilnehmern der Studie haben nur 41,6 Prozent in Dresden das Licht der Welt erblickt, doch fast alle bringen eine hohe Zufriedenheit mit Dresden und seiner Architektur zum Ausdruck. Und zwar nicht nur mit der historischen Bausubstanz, sondern durchaus auch mit modernen Gebäuden.
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Pressemitteilung der Bundesstiftung Baukultur: 50 Stadtbauräte, Dezernenten und Planungsamtsleiter aus über 40 deutschen Städten fordern eine grundlegende Novellierung der Baunutzungsverordnung BauNVO und der Verwaltungsvorschrift TA-Lärm, damit in Zukunft schöne und lebensfähige Stadtquartiere planbar werden

50 Stadtbauräte, Dezernenten und Planungsamtsleiter aus über 40 deutschen Städten, darunter Hamburg, Hannover, München, Köln, Bochum, Freiburg, Stuttgart und Frankfurt am Main haben die „Düsseldorfer Erklärung zum Städtebaurecht“ unterzeichnet. Sie fordern eine grundlegende Novellierung der Baunutzungsverordnung BauNVO und der Verwaltungsvorschrift TA-Lärm, damit in Zukunft schöne und lebensfähige Stadtquartiere planbar werden und nicht an überholten planungsrechtlichen Restriktionen scheitern. [...]
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Pressemitteilung: Richard H. Driehaus übernimmt die Schirmherrschaft für Veranstaltung der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V. am 13. Mai 2019 im Plenarsaal des Dresdner Rathauses

Richard H. Driehaus schreibt in seinem Grußwort anlässlich der Veranstaltung:Dieses Jahr feiert Deutschland 100 Jahre Bauhaus. So wie die heutigen Architekten immer wieder auf das Bauhaus verweisen, haben ihre Gebäude wenig mit den ursprünglichen Absichten ihrer Gründer zu tun. Die ursprünglichen Ideen werden durch einen globalen industriealisierten Baukomplex marginalisiert und banalisiert. Lokale Bautraditionen werden nur selten berücksichtigt. Städte auf der ganzen Welt werden immer einheitlicher und Ornamente werden immer noch als ein "Verbrechen" (so Adolf Loos) betrachtet. Dieses Bauhausjahr in Deutschland scheint der geeignete Rahmen zu sein, um eine weltweite Betrachtung auf diese Baupraktiken zu ermöglichen.Zeitgenössische Architektur geschieht nicht von alleine. Die Anwendung einer historischen Sprache auf neues Design und die Bewahrung der einzigartigen kulturellen Identität eines bestimmten Ortes sind komplexe Unternehmungen. [...]
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Pressemitteilung zum 20jährigen Jubiläum der GHND: 3. Dresdner Stadtbausymposium am 13. Mai 2019

3. Dresdner Stadtbausymposium – 20 Jahre Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V.
Vor heute 100 Jahren, 1919, entstand in Weimar durch die Vereinigung der beiden Kunstschulen von Walter Gropius und Henry van de Velde das Staatliche Bauhaus, heute nur noch Bauhaus genannt. Mit der Ausbildung am Bauhaus sollte die Unterscheidung zwischen Künstlern und Handwerkern aufgehoben werden. Damit sollten gesellschaftliche Unterschiede beseitigt und zu einer Völkerverständigung beigetragen werden. Walter Gropius formulierte es in seinem Bauhaus Manifest folgendermaßen: „Das Endziel aller bildnerischen Tätigkeit ist der Bau! (…) Architekten, Bildhauer, Maler, wir alle müssen zum Handwerk zurück! (…) Der Künstler ist eine Steigerung des Handwerkers.“
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Deshalb lehnt der Bezirksbeirat das Hotel Stadt Rom ab

DNN vom 03.05.2019
Das Hotel Stadt Rom könnte der Schlussstein für die Bebauung des Dresdner Neumarktes sein. Aber der Wiederaufbau ist umstritten: Im Stadtbezirksbeirat Altstadt fielen die Pläne jetzt mit deutlicher Mehrheit durch. Schuld ist die Angst vor einer hässlichen Brandmauer.
Der Stadtbezirksbeirat Altstadt hat jetzt einen CDU-Antrag zum Wiederaufbau des Hotels Stadt Rom auf dem Neumarkt mit großer Mehrheit abgelehnt. Die CDU will erreichen, dass die Stadt die Grundstücke so ausschreibt, dass ein Wiederaufbau des Gebäudes auf dem Neumarkt bei geringstmöglicher Verschiebung des Baukörpers von seinem Originalstandort in Richtung Moritzgasse möglich wird.
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Was Neumarkt-Hüter verhindern konnten

Sächsische Zeitung vom 26.04.2019
Sie haben nichts gegen moderne Bauten, sondern suchen das Beste für die Stadt, sagen die Mitstreiter der Gesellschaft Historischer Neumarkt.
Andernorts werden sie gefeiert und ausgezeichnet, in der eigenen Stadt hingegen wird die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden (GHND) nicht mal erwähnt, als es um 20 Jahre Neumarkt-Gestaltungskommission geht. Das sei bedauerlich, aber der Zuspruch aus der Bevölkerung und von Fachleuten aus dem In- und Ausland wiege viel auf, sagt Vorstandsvorsitzender Torsten Kulke. 
20 Jahre gibt es den Verein jetzt schon. Sein Wirken wurde unter anderem mit dem nationalen Preis für Stadtentwicklung geehrt sowie den renommierten Preisen der Philippe-Rotthier-Stiftung Brüssel und dem Henry-Hope-Award in Boston.

DNN vom 26.04.2019
20 Jahre Gesellschaft Historischer Neumarkt – was der Verein im Herzen der Stadt verhindern konnte
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Der Neumarkt ist fertig: Was ist gelungen, was nicht?

Sächsische Zeitung vom 11.April 2019
Die Gestaltungskommission hat ihre Arbeit nach zehn Jahren beendet. Aber gestritten wird weiter über den wiederentstandenen Platz im Herzen von Dresden.
Die letzten Gerüste fallen gerade in der Frauengasse. Mit dem Blobel-Neubau Au Petit Bazar und dem anschließenden Palais City One hat der Neumarkt den typischen Platzcharakter bekommen. Er scheint fertig, doch neben dem Polizeipräsidium entstehen in den kommenden zwei Jahren noch das Quartier Hoym sowie das Schloßeck an der Schloßstraße. 62 Leitbauten und Häuser mit historischen Fassaden sind seit 2004 gebaut worden, etwa die gleiche Anzahl moderner Gebäude.
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Wie schützen wir Dresdens Schönheit?

Sächsische Zeitung vom 10.April 2019
Anspruchsvolle Architektur statt grauer Flachdach-Kästen fordert die Gesellschaft Historischer Neumarkt von Investoren. Und mahnt die Ämter zu mehr Aufsicht.
Harmonisch wirkende Ensemble mit angepassten Höhen und Dachlandschaften, die trotz unterschiedlicher Farbgebung gut zusammenpassen – die Generationen vor uns haben vorgemacht, wie man eine lebenswerte Stadt gestaltet, deren Gebäude von den meisten Dresdnern als schön empfunden werden. Seien es die Villen in Strehlen, die sogenannten Kaffeemühlenhäuser in Striesen und Blasewitz oder die Gründerzeitbauten in der Äußeren Neustadt. Warum schaffen wir es heute nicht oder nur schlecht, Häuser zu bauen, die uns gefallen?
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Pressemitteilung: Schutz für die Schönheit unserer Städte

Schutz für die Schönheit unserer Städte
Der Kampf um die Parzelle und die Auswirkungen des §34 BauGB
auf Städtebau und Architektur
20 Jahre GHND - eine Bürgerveranstaltung zur Stadtratswahl 2019
Montag, 08. April 2019, 18.00 Uhr, Stadtmuseum Dresden, Festsaal
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