Kategorie Neumarkt

Neuer Anlauf für das Hotel Stadt Rom

Das Gebäude am Dresdner Neumarkt könnte etwas verschoben wieder aufgebaut werden. Es gibt auch Interessenten dafür.
Für manche Dresdner ist der Neumarkt bereits fertig. Im kommenden April wird das Grüne Gewandhaus mit hohem Besuch aus Großbritannien und großer Feier von der Stadt eröffnet. Dann sind auch das Palais City One und das Au petit Bazar bezogen. Am Quartier Hoym neben dem Polizeipräsidium wird fleißig gearbeitet und an der Schloßstraße beginnt die Baywobau mit dem Quartier Schloßeck, beide sollen 2021 fertig werden. Doch eines der prägendsten Gebäude des Neumarktes wartet noch immer auf seine Wiedererrichtung: das Hotel Stadt Rom.
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Neumarkt-Verzierungen made in Wilsdruff

Sächsische Zeitung vom 22.10.2018
Ein Eckhaus am Neumarkt schmücken jetzt Wappen und Putten. Sie entsprechen fast den Originalen von Semper.
Blattranken und Engelsgesichter sind auf ihnen zu sehen, außerdem das sächsische Wappen und der englische Hosenbandorden. Diese Verzierungen auf einem Holzrahmen bringen Philipp Fischer und Stefan Hausdorf von der Wilsdruffer Firma Die Meistertischler gerade am Eckgebäude des Palais City One auf dem Neumarkt an. Sie schmücken künftig die Fenster des Erdgeschosses, hinter denen bald eine Boutique der Glashütter Uhrenmanufaktur „Lange & Söhne“ sowie die Shop-Café-Kombination „Johannas Colonialwaren“ einziehen.
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Schwebt eine Platane auf den Neumarkt

Sächsische Zeitung vom 17.10.2018
Sie wiegen jeweils 3,5 Tonnen, sind elf Meter hoch und bereits 25 Jahre alt – mit den Händen können die 28 Platanen für den Neumarkt deshalb nicht gepflanzt werden. Mit einem Kran werden die Schwergewichte bis zum Freitag in die vorbereiteten Pflanzgruben gesetzt.
Gemeinsam mit einer aufwendig gestalteten Pflasterfläche, die an vier Stoffmuster erinnert, bilden die Platanen das Grüne Gewandhaus. Und erinnern damit an das Gebäude, das früher hier stand und in dem die schönsten Stoffe der Zeit gehandelt wurden.
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Verzierungen bleiben im Rahmen

Sächsische Zeitung vom 17.10.2018
Die Fensterfront eines Eckhauses am Palais One auf dem Neumarkt schmücken jetzt Wappen und Putten. Sie entsprechen fast den Originalen von Semper.
Blattranken und Engelsgesichter sind auf ihnen zu sehen, außerdem das sächsische Wappen und der englische Hosenbandorden. Diese Verzierungen auf einem Holzrahmen bringen Philipp Fischer und Stefan Hausdorf von der Firma Die Tischlermeister gerade am Eckgebäude des Palais City One auf dem Neumarkt an. Sie schmücken künftig die Fenster des Erdgeschosses, hinter denen bald eine Boutique der Glashütter Uhrenmanufaktur „Lange & Söhne“ sowie die Shop-Café-Kombination „Johannas Colonialwaren“ einziehen werden.
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Großer Aufwand für ein kleines Häuschen

DNN vom 18.09.2019
Im Herbst 2021 ist der Kulturpalast endgültig fertig. Dann geht die Schallschleuse an der Laderampe in Betrieb, die den Nachbarn der Stadthalle eine ruhige Nacht ermöglichen soll. Der Bau ist zwar klein, dafür aber mit großen Problemen verbunden.
Der Kulturpalast ist fertig saniert und modernisiert. Falsch. Fast fertig. Ein Detail fehlt noch zur Vollständigkeit: die Schallschleuse an der Nordseite.
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Es geht los am Quartier Hoym

Die Vorbereitungen für das Areal hinter dem Polizeipräsidium in Dresden laufen. Nach langen Verzögerungen rollen bald Bagger.
Sächsische Zeitung vom 28.08.2018
Lange gab es Streit um die Fassaden. Seit Mai liegt die Baugenehmigung der Stadt vor und nun soll es endlich losgehen am Palais Hoym. 13 Gebäude sollen in der Lücke hinter dem Polizeipräsidium, zwischen Landhausstraße und Rampischer Straße, entstehen. Oder genauer, wieder entstehen. Denn die Dresdner Niederlassung der CG-Gruppe baut zumindest teilweise originalgetreu oder nach historischem Vorbild. Es wird aber auch einen zeitgenössischen Bereich geben. Jetzt stehen die Termine fest.
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Letzter Bau am Neumarkt gefährdet

Sächsische Zeitung vom 07.07.2018
Die Kulturpalast-Einhausung und die Wohnhäuser sollten gleichzeitig errichtet werden. Doch daraus wird wohl nichts.
Es war ein langwieriger Abstimmungsprozess, doch zuletzt schienen alle Probleme gelöst. Wenn mit dem Bau des letzten freien Neumarkt-Quartiers „Schloßeck“ an der Schloßstraße und Sporergasse begonnen wird, sollen an den teils historisch wiedererstehenden Häusern wie den Leitbauten Caesarsches und Fürstliches Haus auch die Fenster zu öffnen sein. Das hatte die Stadt zunächst untersagt, weil in der nahen Anlieferzone des Kulturpalastes nachts zu viel Lärm entsteht. Investor Baywobau hatte vorgeschlagen, die Anlieferzone schallgedämmt einzuhausen, sodass kein Lärm nach draußen dringt. „Wir haben immerhin fast anderthalb Jahre daran geplant“, sagt Baywobau-Chef Berndt Dietze.
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Kehrtwende: Neumarkt-Wächter wollen Hotel Stadt Rom verschieben

DNN vom 19.06.2018 / Eigentlich war der Wiederaufbau eines historischen Gebäudes an einem abweichenden Standort für die Neumarkt-Wächter undenkbar. Nun aber haben sie im Fall des geplanten Wiederaufbaus des Hotels Stadt Rom eine Kehrtwende vollzogen. Die Hauptversammlung der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden (GHND) hat dem Vereinsvorstand jüngst empfohlen, eine Verschiebung des Baukörpers in Richtung Moritzstraße nicht mehr auszuschließen.
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Pressemitteilung: Wiederaufbau Hotel Stadt Rom am Dresdner Neumarkt

Während die anderen Baumaßnahmen und Planungen sich am Dresdner Neumarkt dem Ende zuneigen, ist der Wiederaufbau des Hotel Stadt Rom immer noch nicht abschließend geklärt. Grund ist, dass die bei Neubauten geforderten Abstandsflächen auf die Nachbargebäude fallen.
Dies hätte umgangen werden können, wenn man vor dem Verkauf der Grundstücke des Schützhauses und der Bauten an der Wilsdruffer Straße entsprechende Dienstbarkeiten in die Grundbücher und das Baulastenverzeichnis eingetragen hätte. Dies ist seitens des Liegenschaftsamtes der Stadt Dresden versäumt worden.
Die Hauptversammlung der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V. (GHND) hat deshalb dem Vorstand am vergangenen Wochenende empfohlen, eine Verschiebung des Baukörpers ...
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Das Vermächtnis des streitbaren Forschers

Im Februar verstarb der Nobelpreisträger und Neumarkt-Mäzen Günter Blobel. Ein Vertrauter des Dresden-Liebhabers erzählt, wie dessen Werk vollendet werden soll. / Sächsische Zeitung vom 05.04.2018
Der Nobelpreisträger Günter Blobel war ein großer Freund der Stadt. Als Kind sah er die Stadt im Glanze, später in Trümmern. Oft hat er sich in den letzten Jahren eingemischt – in den Wiederaufbau des Neumarktes zum Beispiel oder den Bau der Waldschlößchenbrücke. Dafür wurde er gefeiert, aber auch angefeindet.
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