Kategorie Neustädter Markt

Muss der Neustädter Markt gar nicht bebaut werden?

Nein, sagt Dresdens Baubürgermeister. Er will eine Debatte über das neue Aussehen des Platzes anschieben.
Sächsische Zeitung vom 06.09.2019
Jahrzehntelang wurde er wie ein Stiefkind behandelt. Einer der beiden Brunnen sprudelt nicht mehr, auch ansonsten bietet der Neustädter Markt kein gepflegtes Bild. Doch nicht nur Anwohnern, sondern vielen Dresdnern liegt er am Herzen, sie wünschen sich endlich eine Perspektive für das Eingangstor zur Neustadt. Wie diese aussehen könnte, davon sprach am Mittwochabend Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne). Erstmals erklärte er öffentlich, dass der Siegerentwurf des Wettbewerbes zu Königsufer und Neustädter Markt nicht zwingend Grundlage zur Neufassung des Platzes rund um den Goldenen Reiter sein müsse.
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Narrenhäusel könnte eher gebaut werden

Die Gesellschaft Historischer Neumarkt hat einen Vorschlag, wie es mit dem Bau schneller gehen könnte. SZ vom 23. 08.2019
Die Neumarkt-Wächter mischen sich wieder ein: Die Stadt solle endlich Klarheit für den Bau des Narrenhäusels schaffen, sagt Torsten Kulke, der Vorstand der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden (GHND). Zudem sei nicht nachvollziehbar, weshalb mit den Arbeiten am Narrenhäusel erst nach Fertigstellung der Augustusbrücke begonnen werden kann, wie aus einer Vorlage für den Stadtrat hervorgeht. “Das Baufeld für das Narrenhäusel überschneidet sich nicht mit dem der Brücke. Es wäre doch sinnvoll, das Narrenhäusel gleichzeitig mit dem Bau der Brückenauffahrt zu realisieren“, sagt Kulke.
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Grundstücksverkauf für Narrenhäusel

Sächsische Zeitung vom 17.7.2019Lange hat Investor Frank Wiesner auf die Vorlage gewartet. Jetzt will er schnellstmöglich losbauen. Doch das wird schwierig.Dieser Grundstücksverkauf ist an viele Bedingungen geknüpft: Bevor das Narrenhäusel wieder aufgebaut werden kann, muss der potenzielle Investor Frank Wiesner vor allem einen Architekturwettbewerb mit drei Büros durchführen. So steht es in der Vorlage der Stadtverwaltung, die nun endlich im Ämterumlauf ist.
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Grünflächen am Neustädter Markt erhalten

Sächsische Zeitung vom 15.05.2019
Gegen eine Bebauung regt sich Widerstand: Ein breites Bündnis fordert, die Flächen mit Platanen zu schützen. Eine Initiative sieht das jedoch anders.
Die Stadt hat sich getraut. Erstmals lief ein städtebaulicher Wettbewerb mit einer breiten Bürgerbeteiligung für zwei besondere Orte: das Königsufer und den Neustädter Markt. Das Ergebnis ist der Siegerentwurf von Bernd Albers und Günther Vogt aus Berlin. Er sieht auch vor, die jetzt mit Platanen bestandenen Flächen am Neustädter Markt zu bebauen. Doch das wollen nicht nur die meisten Anwohner verhindern, sondern jetzt gibt es auch ein breites politisches Bündnis dagegen. Nachdem sich bereits die Grünen für Erhalt und Erweiterung der Grünflächen neben dem Goldenen Reiter ausgesprochen haben, kommt jetzt auch Zustimmung dafür von CDU, FDP und den Linken. Vertreter dieser Parteien hatten sich auf Einladung der Bürgerinitiative Neustädter Freiheit für die Grünbereiche und gegen eine Bebauung ausgesprochen.
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Keine Mehrheit für Königsufer-Bebauung

Sächsische Zeitung vomn 10.05.2019
Eine Studie hat erfragt, welche Architektur sich Dresdner wünschen und was sie ablehnen.
Die Dresdner ticken anders als vermutet: Das belegt die empirische Studie „Architektur in Dresden“, die vom Institut für Soziologie an der TU Dresden im Auftrag der Gesellschaft Historischer Neumarkt (GHND) erstellt wurde. Sie räumt beispielsweise mit dem Irrglauben auf, dass nur „echte“ Dresdner, also die hier Geborenen, die Schönheit der Stadt besonders zu schätzen wissen. Von den 964 Teilnehmern der Studie haben nur 41,6 Prozent in Dresden das Licht der Welt erblickt, doch fast alle bringen eine hohe Zufriedenheit mit Dresden und seiner Architektur zum Ausdruck. Und zwar nicht nur mit der historischen Bausubstanz, sondern durchaus auch mit modernen Gebäuden.
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GHND-Pressemitteilung: Entwürfe für das Königsufer zügig umsetzen

Anwohner der Plattenbauten am Neustädter Markt haben sich zu einer Bürgerinitiative Neustädter Freiheit zusammengeschlossen. Die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden (GHND) äußert sich zu den zuletzt in der Sächsischen Zeitung veröffentlichten Vorstellungen. Es sind insbesondere bei einer Bebauung am Neustädter Markt und Königsufer zu befürchtende Mietsteigerungen, welche die Mitglieder dazu bewegen, an die Öffentlichkeit zu gehen. Deshalb wird die Forderung erhoben, am Status quo festzuhalten und auf eine Bebauung zu verzichten. Begründet wird dies damit, dass ihr Blick auf das andere Elbufer gefährdet werde. Dazu besteht aber seitens der dortigen Mieter kein Anrecht. Die Ideen der Initiative sind nicht einzuhalten.
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Freiflächen erhalten auf Neustädter Markt

Sächsische Zeitung vom 06.03.2019
Die Bürgerinitiative Neustädter Freiheit fordert, dass endlich die Brunnen repariert werden.
Enttäuscht zeigt sich die Bürgerinitiative Neustädter Freiheit (BI) über das Ergebnis des Ideenwettbewerbes Königsufer-Neustädter Markt. In einem offenen Brief kritisieren die Mitglieder, dass die besondere Lage des Gebietes am Flusslauf durch die dichte Abfolge von großen Baukörpern entlang der Großen Meißner Straße und Köpckestraße nicht mehr zur Geltung komme. Der Blick auf die Altstadt sei versperrt. Hier wünschen sie sich breitere und landschaftsarchitektonisch gestaltete Sichtschneisen. Unbedingt nötig sei eine bessere fußläufige Verbindung zwischen Altstadt und Neustadt.
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Brunnen am Neustädter Markt verteidigen

Sächsische Zeitung vom 18.02.2019
Die Reaktionen auf den Siegerentwurf zum Königsufer zeigen, dass daran noch gearbeitet werden sollte.
Seit einer Woche steht fest, wie das Königsufer und der Neustädter Markt bebaut werden könnten. Die Jury kürte den Entwurf von Bernd Albers und Günther Vogt aus Berlin zum Sieger des Wettbewerbes. Dieser greift die Struktur der früheren Bürgerhäuser am Königsufer auf und interpretiert sie mit großen Innenhöfen neu. Zwischen Blockhaus und Hotel Bellevue sollen Häuser rekonstruiert werden. Geplant sind auch Anbauten an das Hotel und Neubauten auf dem jetzigen Parkplatz gegenüber dem Finanzministerium am Carolaplatz.
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Ein weiter Weg bis zum neuen Königsufer

Sächsische Zeitung vom 15.02.2019
Zwar gibt es jetzt einen Siegerentwurf für die Neubebauung. Doch wann es dort losgeht, weiß noch niemand.
Der Schwung dieses Wettbewerbes wird über Dresdens Grenzen hinausgehen und Vorbild für andere Städte werden, da ist sich der Baubürgermeister sicher. „Wir haben uns seit Sommer 2018 nicht nur Ideen für die Neugestaltung des Königsufers und des Neustädter Marktes geholt, sondern auch die Bürgerschaft aktiv in den Prozess eingebunden“, sagte Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne), als er den Siegerentwurf der Berliner Architekten Bernd Albers und Günther Vogt am Donnerstag vorstellte.

Ist das der Neustädter Markt 2050?
DNN vom 15.02.2019
Das Siegerkonzept zur Umgestaltung von Neustädter Markt und Königsufer sieht zum Beispiel neue Häuser auf dem Platz, Pavillons am Königsufer und eine Verschmälerung der Köpckestraße vor. Doch noch ist es nicht geklärt, was gebaut wird und wann es los gehen könnte – und nicht alle wollen neue Bauten auf dem Neustädter Markt.
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