Archives for Presse

Im Viertel der Reichen

Sächsische Zeitung vom 12.11.2016
Die letzte große archäologische Grabung am Neumarkt lässt einen Streifzug durch 800 Jahre Besiedlungsgeschichte zu.
Das Geschenk ist fürstlich, kurfürstlich sogar. Johann Georg I. macht es einem gewissen Michael Schulze. Sachsens Herrscher war 1611 an die Macht gekommen. Es ist die Zeit, als er ein Haus am Neumarkt kauft. Auf der prächtigen Schloßgasse, die davor Elbgasse genannt wurde und heute Schloßstraße heißt, an der Ecke zu Sporergasse. Auf der wohnten jahrhundertelang vor allem die Handwerker, die genau diese Metallteile für die Reitstiefel fertigten.
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Letzte große Grabung auf dem Dresdner Neumarkt

DNN vom 11.11.2016
Bis Ende Januar 2017 graben Archäologen auf dem Dresdner Neumarkt hinter dem Kulturpalast. Sie hoffen auf Funde aus 800 Jahren Stadtgeschichte. Es sind die letzten großflächigen Ausgrabungen auf dem Neumarkt. 70 Wohnungen und 11 Läden sollen später auf dem Areal entstehen. Grundsteinlegung ist voraussichtlich im September 2017.
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Bürger sollen Neumarkt-Bau verhindern

Die Gesellschaft Historischer Neumarkt kritisiert Moritzhaus-Entwurf am Kulturpalast. Helfen soll eine Umfrage.
SZ vom 21.10.2016
Hartnäckig hält sich ihr Widerstand. Die Gesellschaft Historischer Neumarkt will das Moritzhaus an der Galerie-/Frauenstraße unbedingt verhindern. Zumindest, wenn der Investor, die KIB-Gruppe aus Nürnberg, seinen finalen Entwurf nicht überarbeitet. Ein rechtliches Druckmittel haben die Neumarkt-Wächter zwar nicht – die Baugenehmigung ist seit Juni da, und im Frühjahr sollen die Bagger anrollen –, aber mithilfe der Bürger wollen sie den Bauherrn zum Umdenken bewegen.
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Der Schöngeist vom Neumarkt

Investor Arturo Prisco will mit allen Dresdnern den Geburtstag seines QF feiern. Anlass zur Lebensbilanz: Haben sich seine Visionen für die Stadt erfüllt?
SZ vom 21.10.2016
„Hey, Jungs, Rauchen ist ungesund“, sagt Prisco. Und bevor er im QF-Hotel verschwindet, klopft er einem der Jüngelchen noch väterlich auf die Schulter. Das vergisst das Motzen vor Schreck. Typisch Prisco. Der Italiener scheut die Menschen nicht. Er geht auf sie zu, diskutiert mit ihnen – egal, ob pubertärer Raucher, millionenschwerer Bauherr oder vom Weg abgekommener Pegidist. „Mit Kommunikation lassen sich Probleme lösen“, sagt er. Und seine Lebensgeschichte scheint ihm recht zu geben.
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Neumarkt-Wächter kämpfen gegen Projekt der KIB-Gruppe

DNN vom 20.10.2016
Im Kampf gegen die Pläne für das „Moritzhaus“ der KIB-Gruppe geben die Neumarkt-Wächter nicht auf. Die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden startet eine Abstimmung unter den Bürgern. Der Investor winkt ab.
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Zoff ums Königsufer

Das Areal an der Augustusbrücke soll bebaut werden. Wie, darüber gibt es verschiedene Meinungen.
www.sz-online.de vom 19.10.2016
Bei einem waren sich die Neustädter Ortsbeiräte am Montagabend weitestgehend einig: Die Idee, einen Wettbewerb zur Bebauung des Neustädter Königsufers zu machen, ist prinzipiell gut. Dieser Vorschlag wurde gemacht, um eine der repräsentativsten Freiflächen Dresdens zwischen der Wiesentorstraße und dem Hotel Bellevue sinnvoll zu gestalten. Mit großer Mehrheit stimmten die Neustädter Ortsbeiräte zu. Für Diskussionen sorgte das Thema trotzdem – darüber, welche Architektur am Fuße der Augustusbrücke gewünscht ist.
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Lösung für den Fensterstreit

Hinterm Kulturpalast kann jetzt doch auf der Schloßstraße gebaut werden. Damit es voran geht, legen die Investoren zusammen.
SZ vom 05.10.2016
Ausdauernd ist er. Bei Berndt Dietze gibt es da keinerlei Zweifel. Der Geschäftsführer der Baywobau Dresden wollte sich nicht damit abfinden, dass hinter dem Kulturpalast die Fenster in den Wohnungen nicht geöffnet werden dürfen. Eine Festverglasung, wie es im Beamtendeutsch heißt, hatte die Stadt in der Baugenehmigung für den „Jüdenhof“, unmittelbar hinter dem Kulturpalast, angeordnet.
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Neumarkt-Wächter wollen Neubau verhindern

Sächsische Zeitung vom 22.09.2016
Nach mehreren Entwurfsänderungen ist nächstes Jahr am Kulturpalast Baustart. Dagegen gibt es heftigen Widerstand.
Noch ist vom neuen Nachbarn des Kulturpalastes nichts zu sehen. Und trotzdem hat Torsten Kulke Angst vor seiner „brutalen Wirkung“ auf das sensible Umfeld. Im Namen der Gesellschaft Historischer Neumarkt (GHND) spricht der Vorstand von einem „klotzartigen Baukörper“, einer „Provokation in Beton“, die „in keiner Weise dem städtebaulich-gestalterischen Konzept“ entspricht.
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Das dunkle Geheimnis vom Neumarkt

Morgenpost vom 15.09.2016
Wunderschön sieht das sogenannte Triersche Haus aus, das derzeit an der Sporergasse von der Firma Kimmerle wiedererrichtet wird.
Mit dem Bau kehrt nicht nur ein Stück barocke Vergangenheit rund um den Neumarkt zurück. Auch die düstere Geschichte dieses Hauses zu Zeiten des Nationalsozialismus kommt wieder hoch.
Was heute kaum noch jemand weiß: Das Nazi-beherrschte Rathaus hatte im April 1940 im Trierschen Haus, seit 1920 in Besitz eines jüdischen Vereins für Bedürftige, eines der insgesamt 37 Dresdner „Judenhäuser“ eingerichtet.
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