Kategorie Hochhausdebatte

Wo sollen Hochhäuser in Dresden stehen?

Sächsische Zeitung vom 25.11.2019 Die Stadt will dazu ein neues Leitbild erarbeiten. Auch die Dresdner sollen mitreden. Wann es die ersten Ergebnisse zu den gewünschten Standorten gibt. Welche Standorte halten die Dresdner für Hochhäuser geeignet und welche nicht – darum geht es an diesem Freitag in einer Veranstaltung, zu der die Dresdner Stadtplaner ins Deutsche Hygiene-Museum einladen.
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Bürgerbegehren gegen neuen Rathausturm

Nach dem Stopp am neuen Dresdner Verwaltungszentrum will nun auch die Gesellschaft Historischer Neumarkt die Stadtsilhouette schützen.
Sächsische Zeitung vom 03.09.2019
Jetzt kommt erneut Bewegung in die Diskussion über das geplante Verwaltungszentrum am Ferdinandplatz. Die Stadt musste ihre Pläne dafür auf Eis legen, weil sich das Landesamt für Denkmalpflege gegen den 43 Meter hohen Turm ausgesprochen hat, den das neue Rathaus bekommen soll. Es sieht die Maximalhöhe bei rund 39 Meter, so hoch wie die Firsthöhe des Rathauses am Külzring ist.
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Dieses Hochhaus entsteht am Hauptbahnhof

Grünes Licht für ein Hochhaus am Hauptbahnhof: Die Stadtwerke Dresden GmbH (Drewag) und die Energie Ostsachsen AG (Enso) haben die Baugenehmigung für den Neubau einer gemeinsamen Hauptverwaltung hinter dem City-Center erhalten. Das teilte Unternehmenssprecherin Gerlind Ostmann am Mittwoch mit.Im August soll der Aushub der Baugrube für das Gebäude beginnen. Die Fertigstellung des Rohbaus ist für März 2020 geplant. Mitte 2022 soll der Neubau bezogen werden. Wie Ostmann mitteilte, werden die Mitarbeiter aus dem benachbarten City-Center in die neue Hauptverwaltung einziehen. Dann soll das Bestandsgebäude umgebaut und renoviert werden.
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Widerstand gegen den Ferdinand-Turm

DNN vom 07.02.2019
Die Architekten wollen das neue Verwaltungszentrum auf dem Ferdinandplatz mit einem Hochpunkt betonen. Die Pläne sind höchst umstritten. Vor der Sondersitzung des Bauausschusses melden sich die Kritiker des Turmes zu Wort.
Protest gegen Ferdinandplatz-Turm
Sächsische Zeitung vom 08.02.2019
Die Neumarkt-Wächter in Dresden lehnen den geplanten Hochpunkt gänzlich ab. Auch im Stadtrat regt sich Widerstand.
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Wo Hochhäuser hinpassen…

... müssen die Dresdner mitbestimmen dürfen, sagen die Stadtplaner anderer Städte. Bald ist das möglich.
Sächsische Zeitung vom 21.01.2019
Warum tut sich Dresden mit neuen Hochhäusern nur so schwer? Da wird befürchtet, die historische Altstadt-Silhouette könnte auf ewig verbaut werden. Andere haben Angst, nie wieder die Sonne aus ihrem Wohnzimmerfenster zu sehen, sollte ihnen ein Koloss vor die Nase gesetzt werden. Aber nein, besonders empfindlich sind die Dresdner nicht. Das machte am Montagabend ein Blick über den Stadtrand deutlich. Aus Frankfurt, Wien, Köln und Ingolstadt waren Stadtplaner angereist, um im Ratssaal zu erzählen, wie sie selbst mit neuen Hochhäusern umgehen. Der eindringlichste Rat aller vier an die Dresdner Verwaltung: Holt die Einwohner so früh wie möglich mit ins Boot!
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Hochhausleitbilder im europäischen Kontext

Pressemitteilung der Landeshauptstadt Dresden vom 15.01.2019
Öffentliche Podiumsveranstaltung am 21. Januar 2019
Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain lässt ein Hochhausleitbild für Dresden erarbeiten. „Bedingt durch den großen Bedarf an Wohnungen wollen Grundstückseigentümer ihr Baurecht in der letzten Zeit verstärkt in Form eines Hochhauses wahrnehmen. Ich halte es notwendig zu untersuchen, an welchen Standorten Hochpunkte denkbar sind, aber auch, an welchen Stellen sie nicht vorstellbar sind“, erläutert Raoul Schmidt-Lamontain.
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Front gegen Hochhaus-Pläne

Sächsische Zeitung vom 30.10.2018
Nicht nur der alte SPD-Baubürgermeister Gunter Just kritisiert die Stadt scharf. Auch ein Hochhausplaner empfiehlt Dresden, erst einmal ein Konzept zu machen.
Auf das Gewitter haben viele gewartet. Es deutet es sich mit einem leichten Grollen an. „Wir sind einmal angetreten, um Dresden zur attraktivsten deutschen kriegszerstörten Stadt zu machen“, sagt Gunter Just, Baubürgermeister von 1994 bis 2001. „Heute wird das keiner mehr laut aussprechen.“ Ja, ein paar wenige Attraktivitätsinseln gebe es in Dresden. Den Neumarkt zählt Just dazu und holt langsam zum Donner aus. Denn ansonsten, findet er, sei das Zentrum kein Ruhmesblatt für die Stadtplaner. Und es sei für ihn unverständlich, dass es Entscheidungsträger gebe, die meinten, sie könnten einfach so Hochhäuser in die Stadt setzen. „Was mich stört: Wir sprechen heute wieder über Hochhäuser und es gibt kein Konzept. Das ist verwerflich bis aufs Äußerste.“
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PRESSEMITTEILUNG:
Hochhäuser an einem Punkt konzentrieren

Die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V. begrüßt das Statement der Linken Fraktion zum Turm des Verwaltungszentrums (Technischen Rathaus) und schließt sich der Meinung an. Der Sprecher des Bauausschusses der Linken-Fraktion, Tilo Wirtz, hatte davon gesprochen, dass ein bis zu 60 m hoher Turm die Sichtachsen auf Rathaus und Frauenkirche beeinträchtigt und er diesen deshalb ablehnt. Nach Prüfung der GHND würde der verglaste Turm, auf Grund seiner Form, von verschiedenen Seiten wie eine Hochhausscheibe wirken. Auch ist zu hinterfragen, warum die Stadt für sich einen zweiten Rathausturm beansprucht. Damit würde sie mit ihrem eigenen Projekt Investoren ein Beispiel geben, ihre Gebäude
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Wird die Silhouette gestört?

Sächsische Zeitung vom 19.09.2018
Es gibt Sorge, dass das Hochhaus am Pirnaischen Platz höher wird als bisher. Pläne sagen anderes.
Dresden braucht dringend eine Diskussion darüber, wie viele Hochhäuser die Stadt noch verträgt. Das findet zumindest die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden (GHND). Als Beispiel führt sie die Sanierung des sogenannten Bröckelhochhauses am Pirnaischen Platz an. Nach ihr vorliegenden Plänen bekäme das Haus ein zusätzliches Vollgeschoss
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